Bis zu 2.000 Euro Strafe: Diese neue Regel gilt jetzt auf Österreichs Spielplätzen
ÖSTERREICH. Seit 20. August gelten landesweit neue Regeln für öffentliche Spielplätze. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine hohe Geldstrafe.

Wer auf einem öffentlichen Spielplatz in Österreich einen Zigarettenstummel auf den Boden wirft, muss seit Donnerstag mit einer Geldstrafe von bis zu 2.000 Euro rechnen.
Neue Regel seit 20. August 2026
Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln ist auf öffentlichen Spielplätzen in Österreich seit Donnerstag, 20. August 2026, verboten. Beim ersten Verstoß können 500 Euro Strafe fällig werden. Wer wiederholt gegen die Regel verstößt, muss mit bis zu 2.000 Euro rechnen.
Davon betroffen sind nicht nur klassische Zigaretten. Das Verbot umfasst auch Abfälle von Tabakerzeugnissen und verwandten Produkten.
Kinder sollen besser geschützt werden
Hinter der neuen Regel steht vor allem der Schutz von Kleinkindern. Jährlich werden in Österreich rund 1.500 Menschen wegen einer Nikotinvergiftung stationär behandelt. 58 Prozent davon sind Kinder unter vier Jahren.Gerade für kleine Kinder können herumliegende Zigarettenstummel gefährlich werden. Sie werden beim Spielen oftmals aufgehoben und können im schlimmsten Fall im Mund landen., so wie etwa beim Sandspielen in der Sandkiste.
Rauchen nicht überall automatisch verboten
Das neue Bundesgesetz bedeutet allerdings nicht, dass auf jedem Spielplatz in Österreich automatisch ein generelles Rauchverbot gilt. Verboten ist österreichweit vor allem das Wegwerfen der entsprechenden Produkte und ihrer Abfälle. Länder und Gemeinden können darüber hinaus strengere Vorschriften erlassen. In manchen Städten gelten deshalb bereits weitergehende Rauchverbote auf Spielplätzen.
Die neue Regelung soll damit einen österreichweit einheitlichen Mindeststandard für den Schutz von Kindern schaffen.








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