Dominic Thiem & Co. setzen auf Padel: "smash" expandiert kräftig
ÖSTERREICH. Die Padel-Marke „smash“ wächst nur wenige Monate nach dem Start kräftig. 25 Courts sind bereits in Betrieb oder Bau, weitere 40 in Entwicklung. Hinter dem Projekt stehen prominente Investoren aus Sport und Wirtschaft.

Padel gewinnt in Österreich weiter an Bedeutung – und die junge Marke „smash“ will bei diesem Wachstum eine zentrale Rolle spielen. Knapp ein halbes Jahr nach dem Start befinden sich nach Unternehmensangaben bereits 25 Courts in Betrieb oder Bau, weitere 40 sind in Entwicklung. Die gesamte Projektpipeline umfasst mittlerweile rund 200 Courts.
Prominente Unterstützung kommt dabei aus Sport und Wirtschaft. Tennisstar Dominic Thiem begleitet „smash“ als Investor und strategischer Partner. Neu dazugekommen sind der ehemalige österreichische Fußball-Nationalspieler Marc Janko und der frühere ungarische Nationalspieler Balázs Dzsudzsák.
Von Dominic Thiem bis Leo Hillinger
Die Investorengruppe ist mittlerweile prominent besetzt. Neben Thiem gehören Unternehmer und Winzer Leo Hillinger, die ehemaligen Rapid-Profis Guido Burgstaller, Marco Grüll und Maximilian Hofmann sowie die PlanRadar-Gründer Sander Van de Rijdt und Ibrahim Imam dazu.
Mit an Bord sind außerdem das deutsche Family Office KT-Ventures, Johannes Meran, ehemaliger CEO der Liechtenstein Group, Paul Fattinger, ehemaliger CEO von woom, und Bank-Gutmann-Vorstand Meinhard Platzer. Mehrere Investoren sollen sich auch strategisch einbringen und ihre Netzwerke für die weitere Entwicklung nutzen.
Neue Padel-Standorte in Österreich
Der erste „smash“-Standort wurde im Mai in Bruck an der Leitha eröffnet, im Juni folgte Mitterndorf. Im August kamen Pörtschach und Pottendorf hinzu, auch der übernommene Standort in Trumau ist in Betrieb.
Im Oktober sollen Schwadorf, Breitenfurt und Hainburg folgen. Für Dezember ist Brunn am Gebirge geplant. Dort sollen erstmals auch Indoor-Courts angeboten werden.
Neben dem Ausbau der Standorte setzt „smash“ stark auf den Community-Gedanken. Workshops waren laut Unternehmen innerhalb weniger Tage ausgebucht. Rund 300 Mitglieder vernetzen sich mittlerweile in regionalen WhatsApp-Gruppen, um Matches zu vereinbaren und Mitspieler zu finden.
Expansion nach Deutschland und Ungarn geplant
Der nächste Wachstumsschritt soll über Österreich hinausführen. Deutschland und Ungarn zählen zu den geplanten Expansionsmärkten. Gleichzeitig arbeitet „smash“ an größeren Multi-Sport-Hallen in Ballungszentren, in denen Padel mit weiteren Sport- und Community-Angeboten verbunden werden soll.
Auch digital und bei Veranstaltungen stehen weitere Schritte bevor. Für den Herbst ist ein Website-Relaunch angekündigt, im ersten Halbjahr 2027 soll eine eigene Turnierserie starten.
Aus der jungen Padel-Marke soll damit Schritt für Schritt ein überregionales Netzwerk entstehen – mit prominenter Unterstützung und ambitionierten Expansionsplänen.








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