Polizei ermittelt: Volksschüler (6) mit Messer in der Schule
TREPUZZI/ITALIEN. Messer in Schultasche: Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgt derzeit in einer Schule für Aufsehen. Eine Lehrerin hat ein Küchenmesser im Schulrucksack eines sechsjährigen Kindes entdeckt. Die Klinge soll rund 13 Zentimeter lang gewesen sein.

Berichten zufolge kam es am Donnerstagmorgen, 24. September 2026, in Trepuzzi (Provinz Lecce) in Italien zu dem Vorfall. Ein Mitschüler bemerkte das Messer und informierte die Lehrerin. Daraufhin kontrollierte die Pädagogin den Rucksack des Buben und entdeckte darin das Küchenmesser.
Die Schulleitung wurde umgehend verständigt. Kurz darauf wurden auch die Eltern des Kindes in die Schule gerufen. Zudem schaltete die Schule die Carabinieri und die zuständigen Sozialdienste ein. Der Bub besucht die zweite Klasse einer Grundschule in Trepuzzi. Wie das Messer in seinen Rucksack gelangte und warum er es mit in die Schule nahm, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Möglicher Streit unter Schülern
Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Streit zwischen mehreren Kindern der Auslöser gewesen sein. Eine derzeit geprüfte Version ist, dass ein anderer Schüler den Sechsjährigen dazu gebracht haben könnte, das Messer mit in die Schule zu nehmen.
Dabei könnte es zuvor einen Konflikt um einen Gegenstand gegeben haben, der dem Buben abhandengekommen sein soll. Nach bisherigen Informationen könnte das Messer anschließend dazu gedacht gewesen sein, einen anderen Schüler einzuschüchtern. Diese Hintergründe sind allerdings noch nicht abschließend geklärt.
Die Ermittler prüfen deshalb verschiedene mögliche Abläufe. Auch die Frage, ob der Bub das Messer selbst mitgenommen oder auf Aufforderung eines anderen Kindes eingepackt hat, soll geklärt werden.








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