Mutter warnt nach Tod ihres Babys vor Herpesrisiko
0RUGELEY. Eine junge Mutter aus der englischen Grafschaft Staffordshire macht auf die Gefahr von Lippenherpes für Neugeborene aufmerksam. Ihre Tochter starb im Februar im Alter von zehn Tagen nach einer Infektion mit dem Herpes simplex Virus. Die 22-Jährige beteiligt sich deshalb an einer Aufklärungskampagne der Organisation Lullaby Trust.

Wie Suara Garut berichtet, vermutet die Mutter, dass sie das Virus auf ihre Tochter übertragen haben könnte. Gesichert ist dieser Übertragungsweg jedoch nicht.
Das Kind kam nach einer unkomplizierten Geburt gesund zur Welt. Auf Fotos aus dieser Zeit entdeckte die Mutter später eine wunde Stelle an ihrer Lippe, die möglicherweise ihr erster Lippenherpes war.
Gefahr blieb der Mutter unbekannt
Nach eigenen Angaben fragte die Mutter medizinisches Personal nach der Hautveränderung und erhielt die Auskunft, sie sei unbedenklich. Dass Lippenherpes für Neugeborene lebensgefährlich sein kann, wusste sie damals nicht.
Händewaschen und Abstand sollen schützen
Bei Erwachsenen verursacht das Virus häufig schmerzhafte Lippenbläschen. Für Neugeborene kann eine Infektion besonders gefährlich werden, weil ihre Immunabwehr noch nicht vollständig entwickelt ist.
Der Lullaby Trust empfiehlt, vor dem Berühren eines Babys die Hände zu waschen und es bei Krankheit nicht zu küssen. Eltern sollen sich nicht unter Druck setzen lassen, wenn sie Besucher um solche Schutzmaßnahmen bitten.








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