1000 Euro Strafe: Italien greift gegen Autofahrer durch
MOMPANTERO/ITALIEN. Wer in Italien mit dem Auto in den Bergen unterwegs ist, sollte bei der Parkplatzsuche besser genau hinsehen. Im Susatal haben die Carabinieri verstärkt Kontrollen gegen Wildparker durchgeführt.

Mehrere Autofahrer mussten zahlen. Insgesamt wurden Bußgelder in Höhe von rund 1000 Euro verhängt.
Autos auf Wiesen abgestellt
Besonders im Visier der Polizei stand der Bereich La Riposa in der Gemeinde Mompantero. Der Ort liegt unterhalb einer gleichnamigen Berghütte und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in den italienischen Alpen.
Berichten zufolge stellten Besucher ihre Fahrzeuge dort direkt auf den Wiesen ab, anstatt die vorgesehenen Parkmöglichkeiten zu nutzen. Dabei wurden auch deutlich sichtbare Verbotsschilder missachtet. Die Carabinieri aus Bussoleno verstärkten deshalb zwischen dem Spätsommer und den Herbstmonaten ihre Kontrollen. Das konsequente Vorgehen hatte für mehrere Autofahrer finanzielle Folgen: Die verhängten Strafen summierten sich insgesamt auf rund 1000 Euro.
Wildparken schadet der Natur
Hinter den Kontrollen steckt nicht nur der Wunsch, die geltenden Parkregeln durchzusetzen. Das Abstellen von Fahrzeugen auf Wiesen, Weiden und landwirtschaftlich genutzten Flächen ist nach regionalen Vorschriften grundsätzlich verboten, sofern die Flächen nicht ausdrücklich dafür freigegeben sind.
Kontrollen sollen abschrecken
Die Gemeinde Mompantero unterstützt das Vorgehen der Carabinieri. Die verstärkten Kontrollen sollen verhindern, dass Wanderer und andere Besucher ihre Autos aus Bequemlichkeit auf Grünflächen abstellen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für den Schutz der alpinen Landschaft gestärkt werden.
La Riposa liegt auf rund 2200 Metern Seehöhe im Susatal in der italienischen Region Piemont. Die dortige Berghütte ist ein beliebter Ausgangspunkt für Bergtouren, unter anderem auf den bekannten Rocciamelone. Gerade in der Wandersaison zieht die Gegend zahlreiche Naturfreunde an.







