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Unwetterfront mit starken Sturmböen sorgt für mehr als 700 Einsätze in Oberösterreich

Tips LogoOnlineredaktion Tips, 08.08.2021 09:54

OÖ. Eine Gewitterfront hat Samstagabend in Oberösterreich für 700 unwetterbedingte Einsätze der Feuerwehr gesorgt. Der Schwerpunkt lag im Innviertel, Einsätze wegen Sturmschäden gab es aber nahezu in allen Bezirken.

Umgestürzter Baum in Scharten Foto: laumat.at/Matthias Lauber
  1 / 5   Umgestürzter Baum in Scharten Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Wie die Feuerwehr informierte, lag der Schwerpunkt einmal mehr beim Freimachen von Verkehrs- und Gehwegen auf Grund umgestürzter Bäume, Bäumen in Stromleitungen und teilweise abgedeckte Häuser. Bis 21.00 Uhr mussten mehr als 170 Feuerwehren mit rund 2.500 Feuerwehreinsatzkräften zu über 700 Einsätzen ausrücken.

Einsätze der Wasserrettung trotz Sturmwarnung

Im Bezirk Vöcklabruck wurden Feuerwehren und die Wasserrettungen zu Personenrettungen beziehungsweise zu zahlreichen Bootsbergungen alarmiert. Trotz zeitgerechter Auslösung der Sturmwarnungen auf den oberösterreichischen Seen konnten Schwimmer und Bootsbesatzungen von Segel- und Elektrobooten aus eigener Kraft das Ufer nicht mehr erreichen und mussten gerettet werden. So auch eine schwangere Frau auf einem Boot, höhe Alexenau.

Baum versperrte Weg ins Krankenhaus

In Ranshofen musste ein Notarztteam mit einem zu reanimierenden Patienten die Hilfe der Feuerwehr in Anspruch nehmen, weil umgestürzte Bäume den Weg ins Krankenhaus versperrten.

„Die Feuerwehren der Stadt Braunau am Inn mussten zu einer eingeklemmten Person ausrücken, weil ein Baum auf ein Fahrzeug gestürzt war. Um 19.45 Uhr folgte ein Wohnhausbrand im Stadtgebiet Braunau am Inn. Brandursache dürfte vermutlich ein Blitzschlag sein“, so das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich.

Großflächige Stromausfälle

Im Bezirk Braunau am Inn waren am Abend zudem rund 6.400 Kundenanlagen zeitweise ohne Strom. Die Techniker des Energieversorgungsunternehmens stand die Nacht über sowie auch am Sonntag nahezu pausenlos im Einsatz, Sonntagvormittag waren im Bezirk Braunau am Inn 1.755 und in den Bezirken Ried im Innkreis und Schärding jeweils rund 500 Kundenanlagen noch nicht versorgt.


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