Heftige Gewitterfront über Oberösterreich sorgte für rund 250 Feuerwehreinsätze
OÖ. Eine heftige Gewitter- und Sturmfront ist am Mittwochabend über Teile Oberösterreichs gezogen und hat innerhalb kurzer Zeit rund 250 Feuerwehreinsätze ausgelöst.

Am Nachmittag war anfangs besonders das Innviertel betroffen, hier sorgten in erster Linie Sturmböen für zahlreiche Einsätze, die dann aber großteils auch schnell wieder abgearbeitet werden konnten.
In Ried im Innkreis wurden gleich mehrere Bäume umgeschmissen, große Äste brachen ab und stürzten auf Straßen und Gehsteige. Kurz darauf gingen auch erste Meldungen von überfluteten Verkehrswegen und Kellern ein.
Relativ schwierig gestalteten sich die Arbeiten nach einem Sturmschaden in Krenglbach (Bezirk Wels-Land), wo ein massiver Baum auf ein Haus gestürzt war. Der große Feuerwehrkran wurde angefordert, mit Unterstützung und Sicherung durch den Kran konnte der Baum dann vom Dach entfernt werden. Das Dach wurde in der Folge mit Planen provisorisch gesichert.
Hotspots in Kremsmünster und Kematen an der Krems
Besonders betroffen waren später am Nachmittag und am Abend der Raum Kremsmünster sowie mehrere Gemeinden im Bezirk Linz-Land rund um Kematen an der Krems. Bereits ab etwa 18 Uhr stieg die Zahl der wetterbedingten Einsätze dort deutlich an. Die Einsatzkräfte wurden unter anderem wegen umgestürzter Bäume, beschädigter Dächer, überfluteter Gebäude und Fahrbahnen sowie Vermurungen alarmiert.
In Kremsmünster selbst hinterließ das Unwetter deutliche Spuren. Die Sturmfront richtete sowohl an Gebäuden als auch an der Vegetation erhebliche Schäden an: Bäume wurden abgebrochen, Maisbestände beschädigt und Dächer teils massiv in Mitleidenschaft gezogen.
Für die Einsatzkräfte gestalteten sich die Arbeiten aufgrund des anhaltenden Regens und der schwierigen Bedingungen aufwendig. Insbesondere bei der Sicherung beschädigter Dächer kamen Hubrettungsgeräte zum Einsatz, um lose oder beschädigte Dachteile zu entfernen und provisorisch zu sichern.
Auch außerhalb von Kremsmünster und Kematen an der Krems wurden zahlreiche wetterbedingte Einsätze gemeldet.
Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten dauerten nach dem Durchzug der Sturmfront auch am späteren Abend noch an. Verletzungen im Zusammenhang mit den dokumentierten Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.








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