Land OÖ fördert 666 C-Führerscheine für Feuerwehrleute
OÖ. Wie bereits berichtet fördert das Land Oberösterreich C-Führerscheine für Feuerwehrleute. Nun gibt Landesrat Wolfgang Klinger Details dazu bekannt.

Da immer weniger Feuerwehrleute einen C-Führerschein haben, übernimmt das Land Oberösterreich die Kosten für die Ausbildung am Einsatzfahrzeug. Das geht auf einen Beschluss des Unterausschuss Feuerwehr des Oö. Landtags am 5. November zurück.
Mit 400.000 Euro werden 666 Kursplätze finanziert. Die Ausbildung erfolgt in zwölf Theorieeinheiten in der zivilen Fahrschule sowie in weiteren praktischen Einheiten. Geübt wird sowohl in der Fahrschule als auch mit einem internen Feuerwehrausbilder. Die Prüfung wird in der zivilen Fahrschule abgelegt. „Mit dem vom Land Oberösterreich finanzierten Feuerwehrführerschein wollen wir den Anreiz für Feuerwehrmänner und - Frauen schaffen, den C-Führerschein zu absolvieren. Ich freue mich, dass wir gemeinsam einen so wichtigen Schritt für die Sicherheit der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gemacht haben“, sagt ÖOVP Klubobmann Christian Dörfel.
Eigene Termine in Zeiten von Corona
Oberösterreichweit sind 40 Fahrschulen in diese Art der Ausbildung eingebunden, informiert Sicherheits-Landesrat Wolfgang Klinger (FPÖ). Um in Zeiten der Pandemie einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, wurden eigene Ausbildungs- und Prüfungstermine vereinbart. Die Anmeldung und Koordinierung mit den Fahrschulen übernehmen die jeweiligen Bezirks-Feuerwehrkommanden. „Jetzt sind alle Rahmenbedingungen geschaffen, um die Ausbildung reibungslos gewährleisten zu können. Die Kontingente wurden nach einem gut durchdachten Schlüssel auf die Bezirke verteilt. So stellen wir eine höchstmögliche Bedarfsdeckung für ganz Oberösterreich sicher. Wie ich bereits gehört habe, ist der Andrang sehr groß. Das freut mich und bestätigt mich in der Richtigkeit unserer Initiative“, freut sich Klinger. Abschließend weist er auf die Möglichkeit einer Förderung von 600 Euro für den zivilen C-Führerschein hin. Voraussetzung ist aber die Bereitschaft, sich für drei Jahre in den Dienst der Feuerwehr zu stellen.
Ob damit genügend zusätzliche Kraftfahrer ausgebildet werden können, soll laufend evaluiert und das Angebot bei Bedarf angepasst werden.


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15.11.2020 10:22
666
Warum gerade 666? die zahl des teufels!