Mobbingvorwürfe gegen hochrangigen Polizeibeamten
OÖ. Das Innenministerium prüft derzeit Mobbingvorwürfe gegen einen hochrangigen Beamten der Landespolizeidirektion Oberösterreich.

Wie die Salzburger Nachrichten am Wochenende berichteten, soll eine Spitzenbeamtin der oberösterreichischen Landespolizeidirektion in Chats und Gesprächen von einem Kollegen – ebenfalls eine Führungskraft – gemobbt worden sein. Dabei soll es sich um einen Verstoß gegen Paragraf 43a des Beamtendienstrechtes (Achtungsvoller Umgang) handeln. Bereits im Sommer 2024 soll es zu Vorfällen gekommen sein. Der Beamte befinde sich derzeit auf eigenen Wunsch im Urlaub.
(Update 10.43 Uhr) Das Innenministerium bestätigt Tips auf Nachfrage einen anonymen Hinweis zu Mobbingvorwürfen in der Landespolizeidirektion Oberösterreich und schreibt: „Dazu wird festgehalten, dass derartige Vorwürfe stets ernst genommen und überprüft werden. Die Führung der Landespolizeidirektion lehnt jedes verbale Fehlverhalten ab und setzt in solchen Fällen die erforderlichen Disziplinarmaßnahmen; dieses erfolgt konsequent und ohne Rücksicht auf die Funktion des Betreffenden.Die Abklärung der in einer anonymen Eingabe erhobenen Vorwürfe durch das Bundesministerium für Inneres wird von der Landespolizeidirektion Oberösterreich voll unterstützt.“


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