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OÖ. Immer mehr Menschen setzen auf Reparieren statt Wegwerfen. 1.634 Ehrenamtliche engagierten sich österreichweit im vergangenen Jahr in 875 Repair-Cafés.

67 Prozent der Reparaturversuche gelingen. (Foto: Friends Stock/stcok.adobe.com)
67 Prozent der Reparaturversuche gelingen. (Foto: Friends Stock/stcok.adobe.com)

Repair-Cafés sind nicht nur Werkstätten, sondern auch soziale Treffpunkte. Besucher erhalten Hilfe, um defekte Geräte selbst zu reparieren und genießen den Austausch in gemütlicher Atmosphäre. Mittlerweile gibt es Repair-Cafés auch in vielen Gemeinden in ganz Oberösterreich. Rund 67 Prozent der Reparaturversuche gelingen, sodass fast sieben von zehn Geräten wieder funktionstüchtig werden. Dadurch werden jährlich 108 Tonnen Abfall vermieden und erhebliche Mengen an CO2 eingespart. Allein im Jahr 2024 reduzierten Repair-Cafés den CO2-Ausstoß um 2.568 Tonnen – das entspricht der Emission einer Autofahrt über 21 Millionen Kilometer oder 525 Erdumrundungen. „Die Zahl der Reparaturversuche ist im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gestiegen - ein klares Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen das Repair-Café-Prinzip schätzen“, freut sich Matthias Neitsch, Geschäftsführer von Re-Use Austria.


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