OÖ. Rotes Kreuz zieht Bilanz: zehn Unfälle wegen Feuerwerkskörpern
OÖ. In der Silvesternacht sorgten die Mitarbeiter des OÖ. Roten Kreuzes in 18 Bezirks- und 88 Ortsstellen für schnellstmögliche Hilfe.

Wenn jede Sekunde zählt, ist auf das OÖ. Rote Kreuz Verlass. Die gesamte Silvesternacht waren die Mitarbeiter im Einsatz, um Menschen zu helfen – bei Verkehrsunfällen, Bränden, Verletzungen und Erkrankungen.
Zehn Unfälle passierten aufgrund von Feuerwerkskörpern. Die Rettungsteams versorgten die zum Teil schwer verletzten Personen und brachten sie in die nächstgelegenen Krankenhäuser. Die Personen hatten Verletzungen im Gesicht, Verbrennungen an Armen und Beinen sowie Augenverletzungen.
Besondere Einsätze:
- In Oberndorf (Bezirk Vöcklabruck) erlitt ein Patient schwere Verbrennungen am Unterschenkel. Er wurde von Rettungsdienst und Notarztteam versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
- In Linz versorgten Rettungsdienst und Notarztteam eine Person, die durch eine Rakete im Gesicht schwer verletzt wurde und brachten sie ins nächstgelegene Krankenhaus.
- In St. Wolfgang wurde eine Person durch das Herabfallen eines Feuerwerkskörpers im Gesicht leicht verletzt, versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
- In Steyr-Stadt wurde eine Person durch einen Böller im Auge verletzt und nach der Versorgung ins Krankenhaus gebracht.
- In Linz wurde ebenfalls eine Person mit einer Augenverletzung durch „Römerlicht“ versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Dichtes Netzwerk an Hilfe
Das OÖ. Rote Kreuz spannte ein dichtes Hilfe-Netzwerk über das Bundesland. 149 Rettungsautos waren mit mehr als 300 Rettungs- und Notfallsanitätern besetzt, 18 Notarzteinsatzfahrzeuge mit gesamt 18 Notfallsanitätern und Notärzten. Gemeinsam sorgten sie für schnelle Hilfe. Die Disponenten in den Leitstellen koordinierten die Rettungseinsätze. Wie an allen Tagen im Jahr sorgten sie dafür, dass benötigte Hilfe überall ankommt.
Nicht zu vergessen ist auch das Engagement der Mitarbeitenden in den freiwilligen sozialen Diensten, wie Besuchsdienst oder Essen auf Rädern. Sie sind das gesamte Jahr über Ansprechpartner für Menschen, die oft sonst niemanden haben.


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