Lebensmittelaufsicht: Weniger Eisproben beanstandet
OÖ. Die Oö. Lebensmittelaufsicht hat jährlich eine Schwerpunktaktion zum Thema „Hygienestatus von Speiseeis“. In 37 Betrieben wurden insgesamt 78 Eisproben gezogen. Das Ergebnis zeigt einen positiven Trend.

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit hat die Proben auf ihren mikrobiologischen Zustand und auf Reinigungs- und Desinfektionsmittelrückstände untersucht. Die mikrobiellen Anforderungen an Speiseeis sind sehr streng und liegen in einem Bereich, in dem gesundheitliche Folgen unwahrscheinlich sind.
Weniger Beanstandungen
Die Ergebnisse der Landes-Schwerpunktaktion 2021 zeigen einen positiven Trend, es wurden zum Vorjahr weniger Proben beanstandet. Im Bereich der Keimgehalte fielen die Beanstandungen auf ein Viertel, die Beanstandungen aufgrund von Reinigungsmittelrückständen sanken um mehr als zwei Drittel.
- Drei der untersuchten Eisproben (3,9 Prozent) wurden aufgrund erhöhter Keimgehalte beanstandet. Bei neun Proben wurden leicht erhöhte Keimgehalte festgestellt, die aber unterhalb des Grenzwerts für Beanstandungen lagen.
- Der Nachweis von Reinigungsmittelrückständen führte bei ebenfalls drei Proben zu einer Beanstandung, bei vier weiteren Fällen lag der Rückstandgehalt unter dem gesetzlich erlaubten Höchstwert.
Es wurde in allen Betrieben mit Auffälligkeiten den Ursachen wie verunreinigte Zutaten, unzureichend gereinigte Geräte oder mangelnde Personalhygiene auf den Grund gegangen und Maßnahmen gesetzt. Die betroffenen Betriebe sollen ihre Produktionsbedingungen überprüfen und verbessern, auf die Herstellungs- und Lagerungshygiene achten, sowie eigene regelmäßige Kontrollen durchführen.
„Es freut mich, dass sich bei der diesjährigen Schwerpunktaktion ein so positiver Trend abzeichnet. Die mikrobiellen Anforderungen an Speiseeis sind sehr streng. Allerdings geben Beanstandungen Hinweise auf Hygiene- und Herstellungsmängel und ermöglichen es der Lebensmittelaufsicht als auch den Unternehmerinnen und Unternehmer rasch einzugreifen, um eine hohe Qualität sicherzustellen, damit wir unser Eis genießen können“, so Konsumentenschutz-Landesrat Stefan Kaineder.


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