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LINZ. Die Arbeiterkammer Linz lud zum Austausch über drängende Probleme von Jugendlichen am Übergang von der Schule ins Berufsleben. Dabei war unter anderem die Corona-Pandemie Thema.

von links: Martin Mahringer vom Jugendnetzwerk der AKOÖ, Barbara Kinast von der Sozialen Initiative, Magdalena Zeinhofer von der Porr Bau GmbH und Robin Ortner vom AMS trafen sich zum Jugendnetzwerkdialog in der AK in Linz. (Foto: AK OÖ)

Nach einer Covid-19-bedingten Pause trafen sich Partner des Jugendnetzwerkes der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich in Linz. Darunter waren Teilnehmer von sozialen Organisationen, Institutionen, Schulen und Betrieben. Ziel war es, Probleme sowie Fragen zur Ausbildung und Arbeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu diskutieren.

„Die Pandemiekrise trifft benachteiligte Jugendliche nicht nur im Alltag besonders hart, sondern macht es ihnen noch schwerer als zuvor in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Veranstaltungen wie diese, bei denen die Probleme dieser Jugendlichen am Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt in den Fokus genommen werden, sind daher besonders wichtig“, meint AK OÖ Präsident Johann Kalliauer. Besprochen wurden etwa die Herausforderungen an der Schnittstelle Schule-Arbeit, die Auswirkungen der Pandemie auf den Ausbildungsweg von Jugendlichen, aber auch soziale Probleme. „Die Corona-Krise hat viele junge Menschen in eine gewisse Lethargie gestürzt. Um aus dieser wieder herauszukommen, brauchen sie niederschwellige Angebote“, hält Barbara Kinast von der Sozialen Initiative fest.

Produktionsschulen sollen ausgebaut werden

Die AK OÖ ist der Ansicht, dass engagierte Institutionen und Organisationen das Problem nicht lösen können. Sie fordert daher ein umfassendes „Jugendrettungspaket“. Angebote wie Produktionsschulen sollen ausgebaut und zusätzliche Möglichkeiten für den Einstieg von Schulabsolventen im öffentlichen und gemeinnützigen Sektor sollen geschaffen werden.


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