Landesrat Achleitner lud Tourismus-Verantwortliche zur Videokonferenz
OÖ. Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner lud Oberösterreichs Tourismus-Verantwortliche zu einer Videokonferenz. Inhalt war die Schließung von Gastronomie und Beherbergungsbetrieben.

Als Mittel, um über die Schließungsphase hinwegzuhelfen, werden vor allem der versprochene Umsatzausfalls-Ersatz der Regierung und die adaptierte dritte Kurzarbeitsphase gesehen. „Rasche Information und enge Abstimmung sind zur Bewältigung dieser insbesondere für Gastronomie und Hotellerie so schwierigen Phase entscheidend. Daher habe ich heute Oberösterreichs-Tourismusverantwortliche, insbesondere die Geschäftsführer/innen der oö. Tourismusverbände, Vertreter/innen der Wirtschaftskammer sowie den Oberösterreich Tourismus zu einer direkten Abstimmung per Videokonferenz eingeladen. Fazit dabei: Die von der Bundesregierung verordnete Schließung von Gastronomie und Hotellerie stellt die Betriebe vor größte Herausforderungen, zugleich herrscht aber auch Zuversicht, dass mit den neuen Unterstützungsmaßnahmen des Bundes den Tourismusbetrieben über die Lockdownphase hinweg geholfen werden kann“, fasst Landesrat Achleitner (ÖVP) zusammen.
80 Prozent des Umsatzes werden ersetzt
Damit ist etwa die Zusicherung der Bundesregierung gemeint, dass die betroffenen Betriebe in der Gastronomie und Hotellerie bis zu 80 Prozent des Umsatzes des November 2019 ersetzt bekommen. „Hier ist es wichtig, dass dieses Geld möglichst rasch bei den Unternehmen ankommt. Die vom Bund angekündigte Abwicklung über FinanzOnline und der Berechnung anhand der vorliegenden Steuerdaten sind die richtigen Ansätze für eine schnelle und unbürokratische Abwicklung. Diese Vorgangsweise muss nun unverzüglich in die Tat umgesetzt werden“, fordert Achleitner. Darüber hinaus sei die dritte Kurzarbeitsphase hilfreich. Die von der Schließung betroffenen Betriebe können die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter bis auf 0 reduzieren, während die Arbeitnehmer weiterhin bis zu 90 Prozent ihres Nettoeinkommens erhalten können und zugleich eine Arbeitsplatzgarantie haben. Dass die Mitarbeiter nicht gekündigt werden, ist eine Voraussetzung für den Ersatz des Umsatzausfalls.
„Der Tourismus in Oberösterreich wird jedenfalls verantwortungsbewusst seinen Beitrag dazu leisten, um diese schwierige Situation und die Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Wir hoffen sehr, dass damit doch noch eine Wintersaison möglich werden kann“, meint Achleitner abschließend.


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