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Die Initiative Tim unterstützt Kooperationen von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen

Tips LogoWurzer Katharina, 11.01.2021 13:05

OÖ. Das Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich unterstützt mit der Initiative TIM vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die erstmals mit einer Forschungseinrichtung zusammenarbeiten. Mehr als 1.000 Kooperationsprojekte wurden bisher gefördert.

Seit 2010 unterstützt TIM Unternehmen, die erstmals mit einer Forschungseinrichtung zusammenarbeiten. Bisher wurden mehr als 1.000 Kooperationsprojekte gefördert, unter anderem mit der Fachhochschule in Hagenberg. (Foto: Volker Weihbold)

Die Initiative TIM - Technologie- und Innovationsmanagement - wurde im Jahr 2000 als Kooperation von Land OÖ und der Wirtschaftskammer OÖ gestartet. Seither wurden mehr als 1.000 Projekte gefördert, die zu etwa 40 Millionen Euro Entwicklungsausgaben und 13 Millionen Euro Rückflüssen in regionale Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (F&E) geführt haben. Seit Jänner 2021 wird die Initiative vom Land OÖ alleine weitergeführt und von Business Upper Austria betreut. „Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen gibt es aufgrund des finanziellen Risikos, aber auch durch die organisatorischen Rahmenbedingungen eine Hemmschwelle, ein Forschungsprojekt mit einem Partner wie einer Fachhochschule, Universität oder einer anderen Forschungseinrichtung umzusetzen. Hier kommt die Initiative TIM ins Spiel und bietet eine umfassende Unterstützung durch erfahrene TIM-Berater, die etwa bei der Suche nach dem passenden F&E-Partner, Patentrechtsexperten und Gründungseinrichtungen helfen. Die Anbahnungskosten einer solchen Forschungskooperation können bei erstmaliger Zusammenarbeit auch durch eine eigens dafür vorgesehene Förderung unterstützt werden. Darüber hinaus helfen die TIM-Berater beim Zugang zu weiteren regionalen und nationalen F&E-Förderungen. Alleine in den vergangenen fünf Jahren sind so mehr als 10 Millionen Euro F&E-Förderungen an oö. Unternehmen geflossen“, sagt Forschungs-, und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP).

Förderungen für Realsim und Fishcon

Unter den oberösterreichischen Unternehmen, die gefördert werden, sind beispielsweise Realsim und Fischcon. Realsim ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Ansfelden. Zentral ist die Entwicklung von Visualisierungstechnologie. So wird etwa ein Haus oder Flugzeug vom Hologramm eines Brandes überlagert., um Einsatzkräften realitätsnahe Übungen zu ermöglichen. Forschungspartner von Realsim ist die Fachhochschule OÖ- Campus Hagenberg, 80 Prozent der Patentierungskosten werden von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG übernommen.

Fischcon ist ein Linzer Start-up-Unternehmen, das eine Aufstiegshilfe für Fische entwickelte. Diese erzeugt gleichzeitig Ökostrom. Unternehmensgründer ist Bernhard Mayrhofer, der mithilfe von TIM zu Landes- und Bundesfördermitteln kam. „TIM leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen in Oberösterreich. Daher wurde diese erfolgreiche Initiative auch verlängert“, schließt Achleitner.


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