Tierschutz-Konferenz: Länder fordern Verbesserungen im Tierschutz

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Anna Stadler Anna Stadler, Tips Redaktion, 18.10.2021 09:04 Uhr

OÖ. In der Konferenz der Tierschutzreferent der Bundesländer wurden unter anderem ein Verbot des betäubungslosen Kastrierens von Ferkeln sowie der Haltung von Schweinen und Rindern auf Vollspaltböden und die Erhöhung der Strafen für Tierquälerei beraten.

„Zum Wohle der Tiere ist es mir sehr wichtig, dass die Zusammenarbeit nicht nur mit dem Bund, sondern auch zwischen den einzelnen Bundesländern gut funktioniert“, sagt Tierschutz-Landesrätin Birgit Gerstorfer. „Beim heutigen Treffen haben wir uns gemeinsam über wichtige Tierschutzthemen ausgetauscht und gemeinsame Positionen und Forderungen erarbeitet.“ Darunter: ein Verbot des betäubungslosen Kastrierens von Ferkeln, die Haltung von Schweinen und Rindern auf Vollspaltböden, die Erhöhung der Strafen für Tierquälerei und die Verhinderung der unwissentlichen Weitergabe von Tieren an Personen mit aufrechtem Tierhaltungsverbot.

Gemeinsame Datenbank zu Tierhaltungsverboten

Ein wesentliches Problem im Vollzug des Tierschutzgesetzes ist das Fehlen einer bundesländerübergreifenden Datenbank zur Erfassung von aufrechten Tierhaltungsverboten. Gerade dann, wenn Personen mit einem Tierhaltungsverbot in andere Bundesländer verziehen kann es vorkommen, dass die neue Wohnsitz-Behörde nicht vom Verbot informiert ist. Das zuständige Ministerium wurde daher aufgefordert, die rechtlichen Voraussetzungen zur Implementierung einer solchen Datenbank zu schaffen.

Verbot der Schweinehaltung auf Vollspaltböden

Ein weiteres wichtiges Thema der Konferenz war das Verbot der Haltung von Schweinen und Rindern auf Vollspaltböden. Für Tierschutz-Landesrätin Birgit Gerstorfer ist klar: „Die heutige Beschlussfassung nach der Erarbeitung eines langfristigen Konzeptes ist mir schlicht zu weich: Die Tatsache, dass Vollspaltböden unnötiges Tierleid verursachen, ist nicht strittig. Mit entsprechenden Förderungen für die Landwirtinnen und Landwirte stehe ich dafür ein, dass das Verbot rasch verankert und umgesetzt wird“.

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