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Neos OÖ zu OÖ - Equal Pay Day: Oberösterreich tut zu wenig, um Gender Pay Gap zu schließen

Tips LogoNicole Dirnberger, 04.03.2022 14:16

OÖ. Um die Gender Pay Gap zu schließen brauche es eine flächendeckende und ganztägige Kinderbetreuung, so die stellvertretende Neos-Klubobfrau Julia Bammer. 

Foto: Krakenimages.com/shutterstock.com
Foto: Krakenimages.com/shutterstock.com

„Wir wissen, dass einer der Hauptgründe für den Gender Pay Gap die hohe Teilzeitquote bei Frauen ist. Gerade hier tut Oberösterreich viel zu wenig, um diesem Trend entgegenzuwirken. Vielmehr fördert die ÖVP-FPÖ Koalition mit ihrer Politik die jahrelange Teilzeitarbeit, die Frauen vor allem in der Pension zu spüren bekommen. Egal ob beim OÖ. Kinderbetreuungsbonus oder der Abschaffung der Gratis-Nachmittagsbetreuung, die Zeichen der Landesregierung in den letzten Jahren waren alles andere als förderlich für das Schließen des Gender Pay Gaps. Allein die Tatsache, dass nur knapp 5 Prozent der Kinderbetreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren in Oberösterreich eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, ist beschämend“, sagt die stellvertretende Neos-Klubobfrau Julia Bammer, anlässlich des morgigen Equal Pay Days in Oberösterreich.

Flächendeckende und ganztägige Kinderbetreuung

Was es brauche, ist eine flächendeckende und ganztägige Kinderbetreuung und die Wiedereinführung der Gratis-Nachmittagsbetreuung. „Darüber hinaus brauchen wir auch mehr Väterbeteiligung durch individuelle Ansprüche auf Karenz- und Kinderbetreuungsgelder sowie das automatische Pensionssplitting, um Frauenarmut im Alter gegenzusteuern. Es braucht Chancengerechtigkeit, jede Frau muss entscheiden können, ob sie Vollzeit oder Teilzeit arbeitet, oder auch zu Hause bleibt, wenn sie das möchte. Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen. Auch ÖVP und FPÖ in Oberösterreich müssen die Vielfalt an Familienmodellen endlich sehen und anerkennen“, so Bammer.


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