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OÖ. Die Beschäftigung in OÖ liegt weiterhin auf hohem Niveau, Oberösterreich hat aktuell die niedrigste Arbeitslosenquote in Österreich, zeigen die aktuellen Arbeitsmarktdaten zum Oktober 2022. Die Situation 2023 dürfte aber herausfordernd werden.

 (Foto: Agata Kadar/stock.adobe.com)
(Foto: Agata Kadar/stock.adobe.com)

„Mit 3,5 Prozent weist die Arbeitslosenquote den niedrigsten Oktoberwert seit 2008 auf. Der heimische Arbeitsmarkt zeigt sich trotz der globalen Rahmenbedingungen stabil, die Betriebe suchen weiterhin intensiv Arbeitskräfte. Aufgrund der steigenden Unsicherheiten dürfte das Jahr 2023 allerdings herausfordernd werden“, weiß Iris Schmidt, Stv. AMS-Landesgeschäftsführerin.

3,5 Prozent Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote betrug in Oberösterreich im Oktober 2022 3,5 Prozent (Österreichschnitt: 6,0 Prozent) und lag damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres. Damit hat Oberösterreich aktuell die niedrigste Arbeitslosenquote in Österreich, vor Salzburg mit 4 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten lag im Oktober bei 703.000 Personen (+11.000 bzw. +1,6 Prozent mehr als im Vorjahr). Die Zahl der Arbeitslosen lag spürbar niedriger als vor einem Jahr (-1.954; -7,0 Prozent auf 25.822 Personen). In Schulungen befinden sich 9.448 Personen (-2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Jugendliche: Kein Rückgang mehr bei Vorgemerktenzahlen

Die Arbeitslosigkeit sank bei den Frauen (-1.149; -8,6 Prozent) stärker als bei den Männern (-805; -5,6 Prozent). Bei den Jugendlichen (unter 25 Jahre) zeigte sich nahezu kein Rückgang mehr bei den Vorgemerktenzahlen (-9; -0,3 Prozent). Bei Personen über 55 Jahre reduzierte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr mit -10,9 Prozent noch deutlich (-722). Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen ging ebenfalls weiter zurück und liegt mittlerweile um 3.256 Personen unter dem Vorjahresniveau (-32,7 Prozent).

Weiter viele offene Stellen

Den 25.822 arbeitslosen Personen in OÖ Ende Oktober standen beim AMS OÖ 32.726 offene Stellen zur Verfügung, um 1.921 bzw. +6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem waren 2.326 sofort verfügbare Lehrstellen (+57 bzw. +2,5 Prozent) und 542 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (+67; +14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr) gemeldet.


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