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OÖ. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung des Europabüros des Landes OÖ erhielten heimische Gemeinden einen Überblick über EU-Förderprogramme. Zentral für Gemeinden ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung, der sich auf die Revitalisierung von Leerständen fokussiert. Als weitere zentrale Schwerpunkte der EU-Förderpolitik nennt Wirtschafts- und Europa-Landesrat Markus Achleitner die Themen Klimaschutz und Digitalisierung.

Landesrat Markus Achleitner bei seiner Begrüßungsrede im Rahmen der Informationsveranstaltung für Gemeinden zu EU-Förderungen unter dem Motto „Lokale Vorhaben verwirklichen“. (Foto: Land OÖ/Andreas Krenn)

„Die internationale Bedeutung der Europäischen Union wurde durch Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen einmal mehr unterstrichen. Dass der europäische Gedanke aber auch bis auf die Gemeindeebene wirkt, zeigt sich durch vielfältige Initiativen und Unterstützungsmöglichkeiten. Umso wichtiger ist es für die Gemeinden zu wissen, wie sie auf die EU-Förderungen konkret zugreifen können.“, so Wirtschafts- und Europa-Landesrat Markus Achleitner bei der Informationsveranstaltung des Europabüros des Landes Oberösterreich zum Thema EU-Förderungen für Gemeinden.

Überblick über EU-Förderprogramme für Gemeinden

Den Gemeinden wurde dabei ein kompakter Überblick über EU-Förderprogramme und oberösterreichische Best Practice-Beispiele vermittelt. Zudem gab es die Möglichkeit zum Austausch mit den Vertretern der zuständigen Stellen. Zentral für Gemeinden ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ein Fokus dieses Fonds liegt auf der Revitalisierung von Leerständen mit öffentlich-naher oder betrieblicher Nachnutzung und auf der Revitalisierung von Brachflächen. „Das entspricht auch dem Grundsatz der Raumordnungspolitik in Oberösterreich: Bevor neue Flächen genutzt werden, sollen leerstehende Gebäude und Brachflächen genutzt sowie bereits gewidmetes Bauland mobilisiert werden, um so unsere kostbaren Bodenressourcen sparsam zu nutzen“, sagt Achleitner.

Europäische Förderpolitik mit Schwerpunkten Klimaschutz und Digitalisierung

Weitere zentrale Schwerpunkte der europäischen Förderpolitik in den kommenden Jahren seien Klimaschutz und Digitalisierung. Oberösterreich setze bereits jetzt auf diese Themen: „Wo sich Nachhaltigkeit und Digitalisierung treffen, entsteht neue Wertschöpfung, sie sind die Power-Zwillinge in unserer Wirtschaft. Die Verbindung von Nachhaltigkeit und digitalen Technologien ist für unsere Unternehmen der Schüssel zur künftigen Wettbewerbsfähigkeit.“, so der Wirtschaftslandesrat.


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