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OÖ/LINZ. Der Rechnungsabschluss des Landes OÖ für das Jahr 2025 weist einen Abgang von 230,5 Millionen Euro aus – fällt damit um 22,3 Millionen Euro besser aus als budgetiert (252,8 Millionen Euro).

Landhaus Linz (Foto: VOLKER WEIHBOLD)
Landhaus Linz (Foto: VOLKER WEIHBOLD)

Das Maastricht-Ergebnis ist positiv und liegt bei plus 4,6 Millionen Euro, Oberösterreich ist damit laut Landesangaben das einzige Bundesland mit einem positiven Maastricht-Ergebnis.

Das Nettovermögen steigt von 4,313 Milliarden auf 4,761 Milliarden Euro. Die Finanzschuldenquote liegt bei 14,19 Prozent, damit unter dem gesetzlichen Höchstwert von 25 Prozent (Schuldenbremse).

Die Substanzerhaltungsquote liegt laut Mitteilung des Landes bei 128,3 Prozent. Damit würden die Investitionen die Abschreibungen deutlich überschreiben.

„Auf stabilem Kurs“

„Die wirtschaftliche Lage war auch im vergangenen Jahr anspruchsvoll. Trotzdem ist es gelungen, Oberösterreich auf stabilem Kurs zu halten“, spricht Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) von solidem wirtschaften und gleichzeitigen Zukunftsinvestitionen.

Solide Finanzen seien kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung dafür, dass auch morgen noch gestalten können, ergänzt LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ). „Der Rechnungsabschluss 2025 bestätigt, dass sich eine konsequente und vorausschauende Budgetpolitik auszahlt.“

2026 ein Minus von 255 Millionen veranschlagt

Der Landeshaushalt 2026 wird rund 9,9 Milliarden Euro ausmachen, geplant wird mit einem Minus von rund 255 Millionen Euro.

Auch lesen:

Zusätzliches Geld für Oberösterreichs Gemeinden

Unterdessen kündigte Landeshauptmann Stelzer beim Gemeindetag des oö. Gemeindebundes in Freistadt in seiner Rede an, dass ein neues Finanzpaket für Oberösterreichs Gemeinden erarbeitet werde.

Mehr lesen: Stelzer kündigt zusätzliches Geld für Oberösterreichs Gemeinden an


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