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OÖ. (Update) Nach einem Schwerpunkt in der letzten Förderperiode für Einrichtungen der Behindertenbetreuung investiert das Land OÖ aktuell gezielt in den Hitzeschutz von Alten- und Pflegeheimen.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Im Rahmen des Förderaufrufs „Bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung in Alten- und Pflegeheimen“ werden landesweit 21 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,46 Millionen Euro umgesetzt. Dafür werden Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 898.000 Euro bereitgestellt, teilt das Sozialressort des Landes mit. Rund 512.000 Euro davon stammen aus Mitteln des Sozialressorts. Rund 386.000 Euro werden über EU-Mittel aus dem ELER-Programm finanziert. Der Eigenmittelanteil für die jeweiligen Einrichtungen beträgt circa 35 Prozent. 

Gefördert werden insbesondere Investitionen in:

  • bauliche Außenbeschattung
  • Entsiegelungsmaßnahmen
  • Begrünungen
  • Systeme zur Nachtlüftung 
  • Kühlinseln im Außenbereich
  • die Reduktion großer Glasflächen

„Hitzeperioden sind keine Ausnahme mehr, sondern Realität. Deshalb investieren wir gezielt in den Hitzeschutz unserer Alten- und Pflegeheime. Mit den geförderten Projekten sichern wir die Lebensqualität der Bewohner und schaffen gute Arbeitsbedingungen für das Personal auch an heißen Sommertagen“, so Sozial-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP).

Update: Grüne zweifeln an ausreichenden Maßnahmen

Die Gesundheitssprecherin der oö. Grünen Brigitte Huber-Reiter betont, dass es schriftliche Anfragen der Grünen zum Hitzeschutz in Alten- und Pflegeheimen an Dörfel gibt. „Wir werden die Infos im Detail prüfen, sobald die Anfragebeantwortung vorliegt. Dass Hitzeschutz in Alten- und Pflegeheimen endlich ernstgenommen wird und Projekte gefördert werden, ist grundsätzlich erfreulich. Ob diese Projekte und die eingesetzten Mittel ausreichen, darf bezweifelt werden.“

Ebenfalls wollen die Grünen wissen, wie es um den Hitzeschutz in Volksschulen und Kindergärten in Oberösterreich bestellt ist - dazu gibt es eine Anfrage an LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP). „Bauliche Hitzeschutzmaßnahmen gezielt und vor allem auch ausreichend zu fördern, ist die eine unverzichtbare Aufgabe. Zusätzlich sollen Kindergärten, Schulen sowie Alten- und Pflegeheime bei der Erstellung eigener Hitzeschutzpläne unterstützt werden, wird gefordert.


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