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Interview: Schweinskopf al dente mit Simon Schwarz und Sebastian Bezzel

Redaktion Linz-Land, 16.08.2016 12:06

PASCHING. Nach „Dampfnudelblues“ und „Winterkartoffelknödel“ kann man nun die dritte Verfilmung von Rita Falks Krimireihe im Kino sehen. Vergangene Woche fand im Hollywood Megaplex in Pasching die Premiere von „Schweinskopf al dente“ statt. Tips traf die Hauptdarsteller Simon Schwarz (Privatdetektiv Rudi Birkenberger) und Sebastian Bezzel (Dorfpolizist Franz Eberhofer) zum Interview.

Foto: Constantin Film Verleih GmbH
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Tips: Da Sie bereits den dritten Film aus dieser Reihe gemeinsam drehen: Wie ist das Klima hinter den Kulissen?

Simon Schwarz: Es ist alles sehr eingespielt und familiär. Der Vorteil ist, dass man sich nicht mehr eingewöhnen muss und keine Tage durch Unsicherheiten verliert.

Sebastian Bezzel: Ja, wir haben eine sehr gute Zeit und die Tage gehen schnell um.Schwarz: Komödien drehen heißt trotzdem nicht, dass es ständig nur lustig ist, es ist immer noch harte Arbeit (lacht).

Tips: Inwieweit haben Sie sich schon an Ihre Rollen gewöhnt?

Bezzel: Man kommt schneller direkt in die Rolle hinein. Ich kann auch viel von mir einfließen lassen, da ich ja aus Bayern bin und beispielsweise bayerische Sprüche von meiner Oma sagen kann.

Schwarz: Meine Eltern kommen ja aus Oberösterreich und dieser Dialekt ist auch bajuwarisch. Deshalb war ich mit meinen bayerischen Freunden gleich sozialisiert.

Tips: Sind Sie öfter in Österreich?

Schwarz: Ich wohne zwar in Berlin, aber da ich aus Wien komme und derzeit ein Liebesdrama in Wien drehe, bin ich öfters in Österreich.

Tips: Da der Film eine bayerische Krimikomödie ist, denken Sie, man könnte ihn auch in anderen Ländern zeigen?

Bezzel: Der Film zeigt ein typisches Provinzleben, man könnte ihn also überall zeigen.

Schwarz: Ja, man könnte ihn zum Beispiel auch in Frankreich zeigen. Vom Dramaturgischen her ist er etwa wie eine französische Komödie gesetzt. Die Figuren sind immer gleich, nur das Drumherum ist halt anders.

Tips: Haben Sie eine Lieblingsszene aus dem Film?

Schwarz: Eine bestimmte Lieblingsszene gibt es nicht, aber es gibt Ausschnitte, die man mit schönen Erinnerungen am Set verbindet.

Bezzel: Ich habe auch keine Lieblingsszene, aber ich hatte zum Beispiel einen Textvorschlag, der dann angenommen wurde. Wie Simon schon gesagt hat, es gibt viele Szenen, die ich mit tollen Momenten am Set verbinde.

Tips: Die Filmfigur Franz Eberhofer ist ja bekannt dafür, dass er gerne einmal etwas trinkt. Müssen Sie beim Dreh wirklich Alkohol trinken?

Bezzel: Nein, das Bier ist alkoholfrei. Das soll ja sehr gesund sein (lacht). Aber es ist auch sehr anstrengend, wenn man schnell hintereinander ein paar alkoholfreie Halbe kippen muss. Rauchen, Trinken und Essen ist grundsätzlich nicht einfach vor der Kamera.

Schwarz: Essen ist leichter als Trinken, weil beim Trinken der Magen schneller voll ist (lacht).

Tips: Welcher der drei Teile der Krimireihe ist Ihr liebster?

Bezzel: Dampfnudelblues mag ich gerne, da es keinem bewusst war, dass er überhaupt in die Kinos kommen und so erfolgreich wird. Einen wirklichen Lieblingsteil habe ich aber nicht.

Schwarz: Ich habe auch keinen Lieblingsteil, aber ich mag Schweinskopf al dente gerne, weil er so schnell und spannend los geht und viel Ernsthaftigkeit verhandelt.

Filminhalt:

Der Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) wird von seiner Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) verlassen und will sie zurückgewinnen. Gleichzeitig muss er seinen Chef Moratschek (Sigi Zimmerschied) bei sich zuhause aufnehmen, da dieser einen Schweinskopf in seinem Bett findet. Gemeinsam mit Privatdetektiv Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) versucht er den Fall zu lösen.


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