Ehre, wem Ehre gebührt: Besondere Auszeichnung für Perger Musiker-Urgestein
PERG. Im Rahmen des 50. Cäcilienkonzertes wurde dem Saxophonist Josef Trauner eine sehr seltene Ehrung zuteil. Aus den Händen von Bezirksobmann Erhard Meindl konnte er die „Verdienstmedaille in Gold“ des Österreichischen Blasmusikverbandes (ÖBV) übernehmen.

Genau an seinem 16. Geburtstag, am 1. März 1953, wurde er als Mitglied in den Musikverein aufgenommen. Bereits am 17. Mai 1952 absolvierte er beim Begräbnis von Tobias Altzinger seine erste Ausrückung. Er ist somit seit mehr als 65 Jahren Musiker. Anfänglich spielte er Klarinette, ehe er auf Saxophon umstieg. 29 Jahre war er Archivar für Noten und Trachten und weitere neun Jahre als Beirat im Vorstand. Vom Oberösterreichischen Blasmusikverband hat er für seine Leistungen schon die Verdienstmedaillen und Ehrenzeichen in Silber und Gold erhalten.
Musikbegeisterte Familie
Die Begeisterung für die Blasmusik hat er auch in seine Familie hineingetragen. Seine zwei Töchter waren langjährig Marketenderinnen der Stadtkapelle. Alle vier Enkelkinder sind auch aktive Mitglieder. Katharina sitzt sogar neben dem Opa im Saxophonregister. Simon spielt, wie ursprünglich der Opa, Klarinette und hat heuer das „Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold“ mit Auszeichnung abgelegt.
Vorbild in vielen Belangen
„Josef Trauner ist ein bescheidener, uneigennütziger, kollegialer, verlässlicher und hilfsbereiter Musiker. Selbst im Alter von 80 Jahren hilft er bei allen notwendigen Arbeitseinsätzen wie beim Aufbau der Bühne für das Cäcilienkonzert. Er ist beinahe bei allen Proben und Ausrückungen aktiv dabei. In den vielen Jahren seiner aktiven Mu- sikerzeit hat er bei keiner einzigen Probe gefehlt. Er ist auch der einzige Musiker, der bei allen 50 Cäcilienkonzerten der Stadtkapelle Perg mitgewirkt hat“, weiß Ernst Rammer, Obmann der Stadtkapelle Perg.


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