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BEZIRK PERG. In sozialen Netzwerken wie Facebook häufen sich derzeit Meldungen, wonach in der Region Kinder von Unbekannten angesprochen und zum Einsteigen in Autos aufgefordert werden – viele Eltern reagieren verängstigt. Tips hat sich bei der Polizeiinspektion Perg über die aktuelle Lage erkundigt.

Kindesentführung als schlimmster Albtraum: Facebook-Meldungen versetzen derzeit viele Eltern im Bezirk in Wut, Angst und Schrecken. Foto: Wodicka

In den Polizeiinspektionen des Bezirkes wurden im bisherigen Verlauf des Jahres sechs Verdachtsfälle gemeldet. „Einen Zusammenhang gab es lediglich im April, wo in St. Georgen Kinder am 9. und 10. April unabhängig von einander von einem Mann in einem dunkelgrauen Audi berichteten. Es gibt also keinen Ansatzpunkt für eine Serie“, so Bezirkspolizeikommandant Heinrich Hochstöger. Immer wieder komme es etwa durch fremde Paketzusteller, die nach der Adresse fragen, auch zu Missverständnissen. „Wir gehen jedem Fall nach, der uns gemeldet wird. Wichtig ist aber, dass sich die Leute sofort an uns wenden – über soziale Netzwerke wird kein Täter gefangen. Wir haben in unseren Reihen Experten, die in solchen Situationen die richtigen Maßnahmen einleiten können“, bekräftigt Hochstöger. Panik sei nicht angebracht – Vorsicht aber allemal. Sollte es zu Ansprachen durch fremde Personen kommen, rät der erfahrene Ordnungshüter den Kindern nicht darauf einzugehen, schnell weiterzumarschieren und Menschenansammlungen aufzusuchen. Am sichersten sei es natürlich, wenn man in Begleitung unterwegs ist.


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