Luftenberg und Mauthausen sind bei der Kinderbetreuung Vorzeigegemeinden
BEZIRK PERG. Ende November wurde der neue Kinderbetreuungsatlas von der Arbeiterkammer Oberösterreich veröffentlicht. Und er zeigt das im Bezirk Perg noch Luft nach oben ist.

Der AK-Kinderbetreuungsatlas schafft jährlich einen Überblick über das Kinderbetreuungsangebot in Oberösterreichs Gemeinden. Heuer wurden erstmals Unter-Dreijährige, Drei- bis Sechsjährige und Volksschulkinder gesondert betrachtet und diverse Zusatzangebote berücksichtigt.
Kriterien für Beurteilung
Konkret wurden in jeder Gemeinde pro Altersgruppe vier Kriterien ausgewertet: die Öffnungszeiten, das Mittagessen-Angebot sowie die Schließzeiten im Sommer und im Arbeitsjahr. Gemeinden, die zudem die Kriterien des Vereinbarkeitsindikators für Beruf und Familie erfüllten, konnten bei den Unter-Dreijährigen und bei den Drei- bis Sechsjährigen eine 1A-Bewertung erreichen.
Ergebnisse im Bezirk
Im Bezirk gibt es nur Luftenberg und Mauthausen, die für alle Altersgruppen eine Kinderbetreuung bieten. Fünf der 26 Bezirksgemeinden dürfen sich über eine „A“-Bewertung freuen: Perg, Ried/Riedmark, St. Georgen/Gusen, Saxen und Schwertberg. Drei Gemeinden (Allerheiligen, Bad Kreuzen und St. Georgen/Walde) wurden in die niedrigste Kategorie eingestuft.Bei den Unter-Dreijährigen erreichten nur zwei der 26 Gemeinden im Bezirk Perg die Kriterien für die beste Kategorie: Luftenberg und Saxen. Mauthausen und Perg schafften die A-Kategorie. Windhaag bietet als einzige Gemeinde im Bezirk den Unter-Drei-Jährigen kein Betreuungsangebot.Die Betreuungssituation der Drei- bis Sechsjährigen ist besser: Sechs Gemeinden (Luftenberg, Mauthausen, Ried, St. Georgen/Gusen, Saxen und Schwertberg) erreichten die 1A-Kategorie. Zehn Gemeinden wurden den beiden niedrigsten Kategorien zugeordnet.Auch bei der Nachmittagsbetreuung von Volksschulkindern gibt es Nachholbedarf. In St. Nikola gibt es überhaupt kein Betreuungsangebot für diese Altersgruppe. Auch Arbing und Bad Kreuzen wurden in der Kategorie „E“ eingereiht.Als einzige Gemeinde im Bezirk stellte Dimbach keine Daten für die Erhebung zur Verfügung.


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