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MAUTHAUSEN. Vergangene Woche stellten Verkehrsplaner der am Bau beteiligten Bundesländer Ober- und Niederösterreich weitere Details zur neuen Donaubrücke vor.

Zum jetzigen Stand kann man den Baubeginn mit 2024 halten. (Foto: Weihbold)
Zum jetzigen Stand kann man den Baubeginn mit 2024 halten. (Foto: Weihbold)

Niederösterreichs Straßenbaudirektor Josef Decker ließ keinen Zweifel daran, dass man an der nun gewählten Variante mit Direktanbindung an die Umfahrung Pyburg, die dafür bis zum Kreisverkehr Ennsdorf vierspurig ausgebaut wird, festhalten wird. „Ich glaube es sind sehr viele Details vorweg untersucht worden und an der Trasse gibt es nichts mehr zu rütteln.“ Günther Knötig, Leiter der Direktion Straßenbau und Verkehr des Landes Oberösterreich, ergänzt: „13 Varianten in dieser Schärfe zu prüfen – das kommt nicht jeden Tag vor.“ Grund für die gewählte Trassenführung ist etwa ein minimierter Bodenverbrauch. Und diese Trasse ist nicht nur für die Attraktivität der gemeinsamen Wirtschaftsregion wichtig, sondern auch für die Lebensqualität der hier lebenden Menschen.

Ampel ist leistungsfähiger

Neu ist das Detail, dass die Anbindung an die B3 und in Wimpassing beim Billa nicht als Kreisverkehr, sondern als Ampelkreuzung ausgeführt wird. Aktuelle Projekte zeigen, dass ab einer Verkehrsdichte von 20.000 Fahrzeugen pro Tag eine Ampel leistungsfähiger ist als ein Kreisverkehr. Außerdem wollen die Verkehrsplaner bei der Kreuzung mit der Donauuferbahn eine Unterführung errichten. So wird die neue Straße seitlich unterhalb des erst kürzlich errichteten Kreisverkehrs vorbeigeführt, um sich dann beidseitig an die Umfahrung Pyburg anzuschmiegen. Ausgelegt wird diese Verkehrsader auf eine Verkehrsdichte von täglich 27.000 Fahrzeugen. Die Planer wollen den Dialog mit Gemeinden und Bürger beibehalten. Eingebrachte Ideen wie Kritik aus der Region will man bestmöglich in die Detailplanung einarbeiten. Im Jänner wird es das nächste Planungs-Jour-Fixe geben. Außerdem sollen nächstes Jahr die Einreich-Projekte für die Umweltverträglichkeitsprüfung vorliegen. „Dieses Verfahren wird dann etwa zwei Jahre dauern“, so Niederösterreichs Chef-Planer Christof Daud. Damit sollte der angestrebte Baubeginn 2024 halten.


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