Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

"Trauerbegleitung macht alltägliche Momente kostbar"

Mag. Melanie Mai, 01.11.2021 09:01

MAUTHAUSEN/OÖ. Patienten auf ihrem letzten Weg beistehen und ihnen sowie ihren Angehörigen Halt geben. Das ist die Aufgabe der freiwilligen Mitarbeiter in den Bereichen Hospiz und Trauerbegleitung im OÖ. Roten Kreuz.

Elisabeth Dobler ist seit 1990 Teil der Rotkreuz-Familie. (Foto: RK OOE)
Elisabeth Dobler ist seit 1990 Teil der Rotkreuz-Familie. (Foto: RK OOE)

Wenn ein Leben zu Ende geht, hilft nur mehr Zuwendung und Beistand. Das weiß auch Elisabeth Dobler (73) aus Mauthausen. Seit 2004 engagiert sie sich freiwillig im Mobilen Hospiz des Bezirkes Perg. Sie und die anderen Mitarbeiter begleiten sterbende Menschen und deren Angehörige. „Wir versuchen, ihnen in dieser Ausnahmesituation Geborgenheit zu geben, stehen helfend zur Seite und setzen alles daran, Menschen bis zuletzt ein erfülltes Leben zu ermöglichen“, erklärt sie ihre Tätigkeit, bei der Abschied, Verlust, Tod und Trauer zum Alltag gehören. „Bei unserem Engagement geht es vor allem darum, anderen Menschen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken und sie in schwierigen Lebensphasen zu begleiten“, weiß Dobler.

Ausbildung für beste Begleitung

Landesweit engagieren sich 139 Personen als freiwillige Hospiz-Mitarbeiter im OÖ. Roten Kreuz. Alleine im Vorjahr waren sie mehr als 8.000 Stunden freiwillig im Einsatz. Dieser Dienst am Mitmenschen verändert den Blick auf das eigene Leben und den Umgang mit Tod und Trauer. „Durch die Trauerbegleitung wird das Alltägliche etwas Besonderes, jeder Moment ist kostbar“, wissen Elisabeth Dobler und ihre Kollegen. Um sich im Hospiz-Bereich freiwillig engagieren zu können, absolvieren alle Mitarbeiter eine umfassende Ausbildung. Nähere Informationen bekommen Interessierte unter www.roteskreuz.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden