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BEZIRK PERG. Sterben und Tod sind für viele Tabuthemen. Deshalb möchte das Rote Kreuz dazu ermutigen, die Unterstützung von Hospiz-Mitarbeitenden in Anspruch zu nehmen.

Freiwillige Rotkreuz-Mitarbeitende begleiten schwerkranke Menschen und deren Angehörige auf ihrem letzten Weg. (Foto: OÖRK/Bezirksstelle Perg)

Im Bezirk Perg begleiten freiwillige Mitarbeitende des Roten Kreuzes mit dem mobilen Hospiz Menschen mit lebensbeendenden Erkrankungen und deren Angehörige auf ihrem letzten Weg. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Betroffenen in Würde, bei bestmöglicher Lebensqualität und Selbstbestimmung, mit Rat und Tat zur Seite zur stehen. Denn dort, wo Behandlung nicht mehr heilungsorientiert erfolgt, werden Gespräche und Zuhören besonders wichtig.

Jeder trauert anders

Das mobile Hospiz-Team legt dabei auch besonderen Wert auf die Begleitung der Angehörigen, die mit vielen Ängsten konfrontiert sind und in der Betreuung ihrer Lieben oft an ihre Grenzen stoßen. Jeder trauert anders Aber auch für die Zeit danach bietet das Rote Kreuz Unterstützung an. „Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt immer ein Gefühl der Ohnmacht und Leere. Jeder trauert anders. Deshalb wird auch großes Augenmerk auf die Trauerbegleitung gelegt“, weist Esther Moser, Bezirks-Teamleiterin des mobilen Hospizes, auf das Lebenscafe für Trauernde hin.

Wertvolle Anlaufstelle

Dieses ist für Menschen nach dem Tod des Angehörigen eine Stütze und Anlaufstelle, um zu trauern, zu weinen, zu lachen, zu erzählen und um Abschied zu nehmen und loslassen zu lernen. Im Lebenscafe für Trauernde kann man zudem Menschen in ähnlichen Situationen kennenlernen und erkennen, dass Ängste, Sorgen und Lasten leichter zu ertragen sind, wenn man sie mit jemandem teilt.

Das nächste Lebenscafe findet am Montag, 13. Juni, von 17 bis 19 Uhr in der Bezirksstelle des Roten Kreuzes, Dirnbergerstraße 15, in Perg statt. Anmeldung: Tel. 07262/54444-28, esther.moser@o.roteskreuz.at


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