„Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht!“
PERG. Die Stadt Perg lädt alle am Thema interessierten Menschen ein, am 1. Juli an der Konferenz „Barrieren – wo sie entstehen, wie wir sie abbauen“ teilzunehmen. Dabei geben Experten spannende und anregende Inputs.

Als ersten Impuls dieses Konferenztages präsentiert der Perger Bürgermeister Bundesrat Toni Froschauer die bisherigen und die geplanten Initiativen seiner Stadt zur Barrierefreiheit. Danach referiert Gian Maria Greco darüber, warum Inklusion ein Menschenrecht ist. Greco nimmt auf Einladung des „Festivals der Regionen“ teil. Er hat mehr als zehn Jahre Erfahrung als Berater für Zugänglichkeit und Inklusion für öffentliche Institutionen und private Organisationen bezüglich Strategien, Live Veranstaltungen und kulturelles Erbe. Seine Forschung beschäftigt sich mit grundlegenden und angewandten Fragen der Zugänglichkeit vor allem in Bezug auf Menschenrechte, Medien und darstellende Kunst.
Barrierefreie Umgebung
Praxisnahe Umsetzungs-Maßnahmen zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum kommen von Maria Grundner. Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn interessiert sie sich für barrierefreies Bauen. Ihr Anliegen ist es, barrierefreie Umgebungen zu schaffen. Sie bringt ihr Fachwissen zum öffentlichen Straßenraum in die Mobilitätsagentur Wien und einschlägigen Normungs-Gremien ein und hat auch das Konzept „Barrierefreie Stadt Perg“ verfasst.
Nachmittagsprogramm der Konferenz
Am Nachmittag erhalten die Teilnehmenden der Konferenz Informationen zu den Themen „Inklusive Akustik“ und „Freiheit im Netz“. Der Schallkünstler Peter Androsch ist Leiter der Hörstadt (hoerstadt.at). Er wurde vom Veranstaltungspartner Stadtmarketing Austria, dem Dachverband österreichischer Stadtmarketing-Organisationen, eingeladen. Schall ist immens wichtig für das menschliche Leben. Denn nur durch Schall gibt es Kommunikation, Orientierung im Raum, Massenmedien, also die Teilhabe an der Gesellschaft. Die Inklusive Akustik fragt, wie dies für möglichst alle Menschen umzusetzen ist.
Als Gastredner zum Thema barrierefreier Zugang ins Internet wurde Gerhard Nussbaum eingeladen. Nussbaum ist Technischer Leiter beim Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I) in Linz. Er bringt sein Wissen aus der Forschung nach Informations- und Kommunikationstechnologien ein, die es ermöglichen bzw. erleichtern sollen, Menschen mit Behinderungen zu integrieren.
Die Teilnahme an der Konferenz ist für alle Interessierten möglich, ganz nach dem Motto des vom 28. Juni-7. Juli stattfindenden „Festivals der Regionen“ gilt als Teilnahmegebühr „Pay as you can“, also jede und jeder bezahlt, was sie und er sich leisten kann. Anmeldungen sind unter www.perg.at/barrieren möglich.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden