SPÖ Bezirk Perg feiert den Tag der Arbeit heuer anders als gewohnt
BEZIRK. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verhindern heuer auch den traditionellen SPÖ-Bezirksmaiaufmarsch der SPÖ Bezirk Perg.

„Vor 130 Jahren fand der erste Maiaufmarsch der SPÖ in Österreich statt, nur in Zeiten des Faschismus konnte dieser nicht begangen werden. Wir können zwar heuer unseren traditionellen Bezirksmaiaufmarsch nicht durchführen, werden aber bezirksweit mit Aktivitäten sichtbar sein, sei es mit Transparenten, Fahnen oder anderen kreativen Ideen“, sagt SPÖ Bezirksvorsitzender Bürgermeister Erich Wahl. „Auch wenn wir den Tag der Arbeit unter anderen Rahmenbedingungen begehen werden, werden wir laut und sichtbar sein. Unsere Botschaften sind klar“, ergänzt Nationalratsabgeordnete Sabine Schatz. Durch die Corona-Krise erleben wir im Moment die höchste Arbeitslosigkeit in der Zweiten Republik. „Wir dürfen die Menschen, die arbeitslos geworden sind, oder um ihren Job bangen, jetzt nicht alleine lassen. Die Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent Nettoersatzrate sind längst überfällig und notwendig,“ so Schatz.
Recht auf Arbeit
„Um das 38-Milliarden-Euro Hilfspaket zu finanzieren, brauchen wir endlich einen fairen und solidarischen Beitrag der Reichen. Es kann nicht sein, dass jene, die jetzt arbeitslos und in Kurzarbeit sind, oder als systemrelevante Helden zu Recht bedankt und beklatscht werden, in den kommenden Jahren dafür aufkommen müssen. Wann, wenn nicht jetzt, ist es an der Zeit, vermögensbezogene Steuern, wie Erbschafts- und Vermögenssteuer einzuführen“, fordert Wahl.Während in der Corona-Krise aktuell 1,5 Millionen Menschen in Kurzarbeit oder arbeitslos sind, müssen im Handel, der Pflege oder im Gesundheitsbereich Überstunden gemacht werden. „Wir fordern eine Arbeitszeitverkürzung, um Arbeit gerecht zu verteilen, Arbeitsbereiche zu entlasten und mehr Zeit für Familie, Erholung und Freizeit zu schaffen“, sind sich Wahl und Schatz einig.


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