Aktivisten des Klimavolksbegehrens fordern Handeln der Politik
PERG. Die Hitzesommer der vergangenen Jahre, ein viel zu trockenes Frühjahr – die Klimakrise wirkt sich auch bei uns enorm aus. Das Klimavolksbegehren soll die Regierung dazu bewegen, die Klimakrise in Angriff zu nehmen.

Mit einem Infostand machen auch in der Bezirksstadt Engagierte aus dem Bezirk Perg auf die Notwendigkeit für den Klimaschutz aktiv zu werden aufmerksam. Und so wurden am Perger Hauptplatz sowie am Bauernmarkt in Aisthofen Flyer und Handzettel verteilt, die auf die Eintragungswoche für das Klimavolksbegehren von 22. bis 29. Juni hinwiesen. Ziel des Klimavolksbegehrens ist es, als überparteiliche Bewegung die Politik zum Handeln aufzufordern.
Engagieren für ein gutes Klima
„Ich habe Physik studiert und dadurch fallen einem die Veränderungen der Natur und wie schnell diese vonstatten gehen noch intensiver auf“, sagt Bezirkskoordinator Robert Pichler. Der 30-Jährige aus Ried in der Riedmark findet es erschütternd wie wenig für das Klima getan wird und daher sieht er es als seine Verpflichtung, sich für das Klima einzusetzen. „Wir müssen die Regionalität fördern und Produkte kaufen, die aus der Nähe kommen. Das spart immense Treibstoffe. Und auch die Trockenheit ist im Bezirk ein großes Thema“, so Pichler.
Noch bis 29. Juni können die Bürger daher per Unterschrift das Volksbegehren unterstützen. Unterschreiben kann man in jedem Gemeindeamt in Österreich oder online per Handy-Signatur. Infos: www.klimavolksbegehren.at


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