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BEZIRK PERG. Für die Perger ÖGB-Frauen braucht es mehr Frauen in Führungspositionen und eine Aufwertung von Branchen, in denen besonders viele Frauen arbeiten sowie kürzere Arbeitszeiten. Nur so kann laut den Gewerkschafterinnen aus Perg die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt aufgelöst werden. 

v.l.: Gaby Auinger (ÖGB Frauenvorsitzende Perg), Josef Affengruber (ÖGB Regionalvorsitzender Perg), Nationalrätin Sabine Schatz, ÖGB Regionalsekretär Klaus Pachner und Peter Walzer (Arbeiter-Betriebsrat Fa. Habau Group). (Foto: ÖGB Perg)

„Wenn wir Gleichberechtigung im Erwerbsleben erreichen wollen, müssen die Frauen auf die Überholspur“, sagt ÖGB-Frauenvorsitzende Gaby Auinger. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März machen die ÖGB-Frauen entlang der B3 auf ihre Forderungen aufmerksam.

 Work-Life-Balance

„Wir wissen, dass vor allem Frauen wegen der Familie aus dem Job aussteigen oder die Arbeitszeit reduzieren. Das schmälert nicht nur ihr Einkommen, sondern auch ihre beruflichen Möglichkeiten und die Karriere. Kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich für alle sind höchst überfällig, um allen Menschen die Vereinbarkeit von Vollzeit-Beruf und familiären Aufgaben zu ermöglichen“, betont Auinger. Eine gute Work-Life-Balance für alle statt überlanger Arbeitszeiten und massenhaft Überstunden bei den einen und Teilzeit bei den anderen müsse das Ziel sein.

„Frauenberufe“ aufwerten

Eine Balance bei der Verteilung bezahlter und unbezahlter Arbeit sei auch ein Beitrag zu besseren Karrierechancen für Frauen. „Entscheidend für die Gleichberechtigung im Job ist aber auch die Bezahlung. Solange Arbeit in typischen Frauenberufen schlechter bewertet und bezahlt wird, zementiert das klassische Rollenklischee. Wir wollen eine echte Aufwertung, anstelle von Lippenbekenntnissen. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie unentbehrlich Elementarpädagoginnen, Pflegerinnen und Verkäuferinnen sind“, sagt ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Elfriede Schober.


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