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Münzbacher baut Online-Marktplatz "refurbed" zur Plattform für nachhaltigen Konsum aus: Auf Elektro- und Haushaltsgeräte folgt nun auch Kleidung

Markus Hochgatterer, 05.05.2022 14:12

MÜNZBACH/WIEN. Mit dem Slogan „New & Green - Neue Kleidung aus recycelten Stoffen“ launcht der aus Münzbach stammende Mitgründer von refurbed, Peter Windischhofer, am 4. Mai die neue Produktkategorie „Fashion“. Damit wird der Online-Marktplatz die erste Multicategory-Platform, auf der Kunden zentral nachhaltige Produkte unterschiedlicher Kategorien kaufen können.

Die refurbed-Gründer launchten heute gemeinsam mit Model Jana Heinisch und Nachhaltigkeitsexpertin Dominique Ellen van de Pol die neue Produktkategorie von refurbed: Fashion (v.l.): Windischhofer, van de Pol, Heinisch, Kaminski (Foto: refurbed)

Die Ausweitung auf weitere Produktkategorien ist geplant. Die bei Elektronik und Haushaltsgeräten bekannten Benefits bleiben Kunden auch bei Fashion erhalten: CO2-neutrale Produkte, 30-Tage-Gratis-Rückgaberecht, kostenlose Zustellung und ein gepflanzter Baum pro verkauftem Produkt.

Online-Marktplatz in zwölf Ländern aktiv

Der mittlerweile in 12 Ländern aktive Online-Marktplatz hat sich seit 2017 einen Namen durch nachhaltige, vollständig erneuerte Elektronik gemacht und ist seitdem auf internationalem Wachstumskurs. Bisher wurden auf refurbed rund 15.000 Produkte angeboten, darunter Smartphones, Laptops, Wearables, Haushaltsgeräte, E-Scooter u.v.m. Ab sofort will Peter Windischhofer mit der neuen Kategorie Fashion eine weitere „Umweltsünderbranche“ verändern und Kunden so eine nachhaltige Konsum-Alternative zur ressourcenverschwendenden „Fast Fashion“ anbieten.

 Windischhofer: „Unser Konsumverhalten muss sich ändern – und zwar jetzt“

Langfristiges Ziel von refurbed ist es, der europäische Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte zu werden. „Die Klimakrise fordert von uns allen ein Umdenken im Konsumverhalten. Wir sehen deutlich, dass die Menschen nachhaltige Produkte kaufen wollen, aber nicht wissen wo – oder wie sie deren Seriosität bewerten können“, so Mitgründer Peter Windischhofer über die derzeitige Situation. „Mit jeder neuen Kategorie geben wir unseren Kunden die Sicherheit, nachhaltige Produkte zu kaufen, ohne selbst Nachhaltigkeits-Kriterien recherchieren oder Greenwashing enttarnen zu müssen. Diese Transparenz ist zentral, wenn wir wollen, dass möglichst viele Menschen ihre Bedürfnisse nachhaltig erfüllen“, so der Oberösterreicher über die Vision des Unternehmens.

 Fair Fashion statt Fast Fashion

„Die Ausweitung des Angebots auf die Textilbranche ist daher für uns der logische nächste Schritt“, so Windischhofer über die neue Kategorie. „Neben den Unmengen an Elektroschrott, die wir als Gesellschaft produzieren, erzeugt die konventionelle Textilindustrie ebenfalls gigantische Umweltprobleme. Deshalb wollen wir Slow-Fashion-Produzenten eine zentrale Plattform bieten, über die der nachhaltige Vertrieb von neuen Kleidungsstücken und Accessoires möglich ist.““

Refurbed Fashion: Nachhaltiger Stoff in Zahlen

Die Wiederverwendung von natürlichen und synthetischen Fasern reduziert nicht nur CO2-Emissionen, Plastikmüll und Wasserverbrauch, sondern auch die für den Textilbau benötigte Landfläche. Kleidungsstücke, die z.B. aus recycelter Baumwolle hergestellt werden, verringern den Wasserverbrauch um 75 - 99 Prozent und den CO2-Ausstoß um bis zu 50 Prozent gegenüber einem konventionell produzierten Kleidungsstück aus „Virgin”-Baumwolle. Kleidungsstücke, die komplett aus recycelten Materialien hergestellt werden, reduzieren den Energieverbrauch um rund 60 Prozent und verringern den CO2-Ausstoß um mindestens 30 Prozent gegenüber einem gleichwertigen Produkt aus neuproduziertem Polyester.

 Laufende Erweiterung des Fashion Sortiments geplant

Derzeit wird refurbed Fashion in Österreich und Deutschland angeboten. Kund*innen können bereits aus dem Sortiment von 20 verschiedenen Marken wählen, eine rasche Ausweitung des Angebots ist ebenso geplant, wie der Ausbau weiterer Produktkategorien.


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