Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ/ST. THOMAS AM BLASENSTEIN. Werner Gschwandtner aus St. Thomas am Blasenstein wurde einstimmig als neuer Vorsitzender der Bundesvertretung Justiz in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) gewählt.

Gewerkschaftsvorsitzender Werner Gschwandtner (Foto: Fotostudio Werner Harrer, Linz)
Gewerkschaftsvorsitzender Werner Gschwandtner (Foto: Fotostudio Werner Harrer, Linz)

Als neuer Vorsitzender der Österreichischen Justizgewerkschaft übernimmt Werner Gschwandtner die Interessensvertretung der über 6.000 Bediensteten in Gerichten und Staatsanwaltschaften im Bundesgebiet. Der Mühlviertler folgt Gerhard Scheucher nach, der nach Erreichung der Altersgrenze aus seinen GÖD-Funktionen ausgeschieden ist. Gschwandtner war bislang dessen stellvertretender Vorsitzender und ist seit vielen Jahren erfolgreich als Landesvorsitzender der Justizgewerkschaft und als GÖD-Chefredakteur im Präsidium der GÖD Oberösterreich tätig. Werner Gschwandtner ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er wohnt in St. Thomas am Blasenstein und verbringt seine Freizeit gerne mit Lesen, Radfahren, Schwimmen, Tauchen und Bootfahren.

Chancen der Digitalisierung

Als eine wichtige Aufgabe sieht der neue Vorsitzende, die Chancen für die Kollegenschaft, die mit der Digitalisierung verbunden sind, zu nutzen. „Wir begleiten schon seit Jahren die Entwicklung der Justiz zu einem modernen, digitalen Dienstbetrieb. In vielen Bereichen haben wir international eine Vorreiterrolle eingenommen“, berichtet Gschwandtner. „Digitalisierung bedeutet für die Menschen dahinter deutlich mehr Fachkenntnisse und Verantwortung. Dieser Entwicklung muss durch bessere Bewertungen und höhere Gehälter Rechnung getragen werden“, fordert der Gewerkschaft-Chef.

Justiz stärken

„Für eine funktionierende Justiz benötigen wir faire und attraktive Arbeitsbedingungen, die für die Kollegen und für neue Bewerber dem Wettbewerb der besten Köpfe standhalten können. Wir brauchen eine deutliche Verbesserung der Arbeitsplatzbewertungen und spürbare Erhöhung der Anfangsgehälter, damit wir in der Arbeitswelt konkurrenzfähig sein können“, so Gschwandtner abschließend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden