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PERWANG. In der Gemeinde Perwang errichten sechs Betriebe ihre neuen Standorte und werden somit Teil der wirtschaftlichen Kooperationsgemeinschaft INKOBA Oberes Innviertel.

Sechs Betriebe sind dem INKOBA-Verband beigetreten und erreichten in Perwang ihre neuen Firmenstandorte. Foto: SteinWerk

Das Gewerbegebiet des Verbandes INKOBA Oberes Innviertel (Interkommunale Betriebsansiedlung) in Perwang hat sich seit der Gründung erfolgreich weiterentwickelt. Insgesamt sechs neue Firmen haben ihre Betriebsansiedelung am Standort fixiert: Lärchenholz-Spezialist Buchwinkler, Haustechnik Höflmair, Haus- und Hoftechnik Schwaiger, Maschinenbauer Alfred Gruber GmbH, Forstunternehmer Julian Wallmannsberger und die Auto-Werkstätte Bogomolec.

„Von den ursprünglich 50.000 Quadratmetern Betriebsbaugebiet sind damit nur mehr zirka 4300 Quadratmeter am Standort Perwang frei“, sagt INKOBA-Geschäftsführer und Perwanger Bürgermeister Josef Sulzberger.

Auch ein Betrieb aus der Steiermark hat sich zu einem neuen Standort in der Braunauer Gemeinde entschieden und hat seinen Standort bereits bezogen. Die Firma STEIN:WERK ist ein Ein-Personen-Unternehmen von Heinz Dissauer, der sich auf die Bearbeitung von Natursteinen spezialisiert hat. In den neuen Standort investierte Dissauer rund 800.000 Euro. „Die Grundstücke sind leistbar und die Situation vor Ort ist keine Großindustrie, sondern ist geprägt durch viele kleinere Unternehmen, mit denen sich Synergien entwickeln können“, antwortet Dissauer auf die Frage, weshalb er Perwang als neuen Firmenstandort gewählt hat.

Erfolgsrezept der INKOBA

Der INKOBA-Verband hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Gemeinden einer Region gemeinsam Flächen für die Betriebsansiedlung zur Verfügung stellen und sich dann die Kosten und Erträge teilen. Aus dieser Idee können Leitstandorte für die österreichische Wirtschaft entstehen, die auch zur internationalen Vernetzung beitragen. Mehr als zwei Drittel aller Gemeinden Österreichs sind bereits Teil solcher Kooperationsgemeinschaften wie der INKOBA.

Mittlerweile befinden sich 297 oberösterreichische Gemeinden in 28 INKOBA-Verbänden und Wirtschaftsparks. Damit sind mehr als zwei Drittel aller Gemeinden in Oberösterreich Teil einer Kooperationsgemeinschaft. Das Angebot der INKOBA haben sich seit der Gründung im Jahr 2001 schon 100 Firmen zunutze gemacht und somit neue Arbeitsplätze geschaffen.


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