Neujahrsempfang für „unsere Leute“
PÖCHLARN. Die FPÖ Bezirksgruppe Melk lud zum Neujahrstreffen. Auch der Spitzenkandidat für die kommenden Landtagswahlen, Udo Landbauer, sprach zu seinen Anhängern.

„Die letzten Nationalratswahlen haben gezeigt, dass der Bezirk Melk funktioniert“, verlautete Martin Huber im Hotel Moser und verwies auf die Stimmenzuwächse, die die FPÖ bei den letzten Wahlen auch im Bezirk Melk verzeichnen konnte. Mit Lob für die neue schwarz-blaue Regierung sparten Huber wie auch sein Nachredner Udo Landbauer nicht. „In Niederösterreich braucht man ein schwarzes Parteibuch“, leitete der Bezirksspitzenkandidat zu den Landtagswahlen über. Man müsse als Bittsteller zu den Behörden gehen, beschwerte sich Huber und forderte: „Wir müssen wieder Herr im eigenen Land werden.“ Sicherheit, Gesundheit, Wohnen und Arbeit sind die Themen, die die FPÖ im Wahlkampf fokussieren möchte. Wie zu erwarten, rückte auch der Themenbereich Migration immer wieder in den Mittelpunkt. „Josef, Karl, Anton oder Sepp“ sollen nach Meinung Hubers österreichische Bürger heißen. Bei den anstehenden Landtagswahlen erhoffe er sich einen Fall der absoluten VP-Mehrheit, denn unser Land müsse befreit werden. Mit dem deutschen Bergmannsgruß „Glückauf“ verabschiedete sich Huber und übergab das Wort an Landbauer, dem niederösterreichischen Spitzenkandidaten. Kritik übte Landbauer, dessen Mutter aus dem Iran stammt, unter anderem an der Flüchtlingspolitik der ehemaligen Innenministerin und jetzigen VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Sie hat das Tor zur Massenzuwanderung geöffnet. Die Leute werden nicht vergessen, was sie damit angerichtet hat.“ Zudem verwies Landbauer auf „enorme Probleme“ im Gesundheitswesen und warnte vor einem Landärztesterben. „Die Grundversorgung für unsere Landsleute ist nicht mehr gewährleistet“, so der Spitzenkandidat. Kritik äußerte Landbauer auch an den anderen Parteien. „Mit so viel Dummheit muss man erst einmal ausgestattet sein“, sagte Landbauer auf das „Star Wars“-Video der Grünen bezugnehmend. Als ambitioniertes Ziel gab Landbauer für die kommenden Wahlen den zweiten Platz vor – „das wäre eine Sensation“, so der FP-Politiker und verabschiedete sich ebenfalls mit einem „Glückauf“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden