Zurück zur Tradition des Familien-Maibaums
PUTZLEINSDORF. Mit einem Mini-Maibaum, der gar nicht so klein ist, hat sich die Familie Kehrer aus Putzleinsdorf an der aktuellen Landjugend-Aktion beteiligt.

Mit der Aktion „Mini-Maibäume“ wollte die Landjugend OÖ den alten Brauch auch in dieser außergewöhnlichen Zeit hochhalten und hat Landjugend-Familien motiviert, eigene Maibäume aufzustellen. „Als wir Kinder noch kleiner waren, hatte ein eigener Maibaum daheim durchwegs Tradition, aber in den letzten Jahren ist der Fokus eher am Marktplatz-Maibaum gelegen. Unter diesen Umständen haben wir heuer wieder einen eigenen aufgestellt“, erzählt Johanna Kehrer. Sie und ihre Geschwister sind allesamt engagierte Landjugendliche, gemeinsam mit Andreas Schaubmayr leitet Johanna sogar die Landjugend Putzleinsdorf.
Von 30 Zentimeter aufwärts
Der 16 Meter lange Baum der Familie Kehrer in Putzleinsdorf ist einer von den vielen, die landesweit in insgesamt 64 Landjugendgruppen aufgestellt wurden. Der kleinste Maibaum steht mit 30 Zentimeter in Gunskirchen. Bei den großen Maibäumen musste beim Aufstellen auch öfters auf maschinelle Unterstützung zurückgegriffen werden. Größere Familien stellten aber auch größere Maibäume problemlos händisch auf.
Bitte nicht stehlen
Landesleiterin Theresa Neubauer appelliert allerdings: „Vom Brauchtum Maibaum-Stehlen raten wir heuer ab, da speziell bei größeren Maibäumen mehrere Leute benötigt werden.“ Allerdings wurden bereits einige gestohlen – überwiegend kleinere Maibäume, die problemlos mit zwei Personen abtransportiert werden konnten.


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