Tödlicher Arbeitsunfall in Rainbach: LKW-Förderband gerät in Stromleitung
RAINBACH/INNKREIS. Mit dem Alarmstichwort „Fahrzeugbrand – LKW in Stromleitung“ wurden die Feuerwehren Rainbach/Innkreis und Höcking alarmiert. In der Ortschaft Pfaffing war auf einer Baustelle ein Mitarbeiter mit dem Förderband eines Betonmischwagens in die 30 kV Starkstromleitung geraten.

Ein 35-jähriger Kraftfahrer aus dem Bezirk Schärding transportierte am 10. Juli gegen 14.45 Uhr mit einem Betonmischwagen Beton zu einer Baustelle in Rainbach/Innkreis. Anschließend wusch er etwa 50 Meter von der Baustelle entfernt das Transportband und wollte dieses nach der Reinigung einklappen, wobei er mit dem Transportband in eine darüber führende 30KV Leitung geriet. Da das Transportband nur ein Kabel berührte, schaltete sich die Leitung nicht ab.
Stromabschaltung notwendig
Parallel zur Alarmierung der Feuerwehren wurde von der Oö. Landes-Warnzentrale auch die Energie-AG wegen der benötigten Stromabschaltung alarmiert. Das Betonförderband berührte nach wie vor die Stromleitung und der Verletzte lag noch neben dem LKW und berührte diesen. Die Einsatzkräfte der Rettung und FF konnten erst nach Sicherung der Leitung durch die Energie AG zur Unfallstelle gelangen. Der 35-Jährige wurde unter Reanimationsbediengungen mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber Christophorus Europa 3 ins Klinikum Passau geflogen, wo er kurz darauf seinen schweren Verletzungen erlag.


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