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RAINBACH/INNKREIS. Seit nunmehr 16 Jahren findet an der Volksschule Rainbach/Innkreis ein dreitägiger Schikurs statt, an dem alle Klassen teilnehmen. „Ins Leben gerufen wurde die Aktion von meiner Vorgängerin Pauline Glück. Damals waren wir noch ein kleines Team, konnten jedoch auf die Unterstützung von Skiclub und Eltern zählen“, berichtet Direktorin Andrea Rothauer. Vor acht Jahren übernahm sie das Projekt aus Überzeugung und daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert.

  1 / 3   Seit 16 Jahren findet der Schikurs für die ganze Volksschule in Zusammenarbeit mit dem Skiclub statt.

„Möglich ist diese Aktion nur durch die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit dem örtlichen Skiclub“, so Rothauer. Die Ausbildung der Kinder beginnt mit dem Gewöhnen ans Gerät bis hin zum Carven. Dafür und um die Sicherheit der Kinder und die gesetzlichen Richtlinien zu gewährleisten, machen die Skiclubmitglieder beim ÖSV eine Ausbildung zum Übungsleiter. Für die Schitage nehmen sich viele der Betreuer zwei Tage Urlaub, denn dieser Schikurs findet als schulbezogene Veranstaltung immer an einem Donnerstag, Freitag und Samstag statt. „Maßgeblich unterstützt werde ich von unserem Bürgermeister Gerhard Harant, der Gruppen- und Betreuereinteilung übernimmt. Mein Dank gebührt an dieser Stelle jedem Einzelnen, der sich für diese Aktion stark macht und mit anpackt“, erklärt die Direktorin.

Unterstützung für Eltern

Um die Eltern finanziell nicht über Gebühr zu belasten, erklären sich die Gemeinde und der Elternverein bereit, dieses außergewöhnliche Schulprojekt finanziell zu unterstützen. Weiters wird die Liftkartenaktion des Landes Oberösterreich, die seit einigen Jahren auch auf Volksschulen erweitert wurde, in Anspruch genommen.Dieser Schikurs ist nur eine von vielen Aktivitäten während des Schuljahres, der dem Schwerpunkt der Schule, nämlich „Settingorientierte Gesundheitsförderung“, gewidmet ist. „Wir nützen alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen, das heißt, dass wir alle Vereine und Organisationen mit einbeziehen, die sich in sportlichen, sozialen oder auch ökologischen Bereichen betätigen, um der Gesundheitsförderung gerecht werden“, so Rothauer.


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