Hochwasserschutz: Planungen laufen weiter
RAINBACH. Das Projekt des Hochwasserschutzverbandes Aist – zwei Rückhaltebecken sollen im Bereich Vierzehn und beim Passberger Steg entstehen – läuft nach wie vor, auch wenn derzeit davon nicht viel zu hören ist.

„Die geplanten Rückhaltebecken wurden etwas verkleinert, die Dämme werden deshalb nicht so hoch“, erklärt Bürgermeister Fritz Stockinger, dessen Gemeinde auch Mitglied im Hochwasserschutzverband Aist ist. Im Vorfeld wurde viel über die Größe der Rückhaltebecken diskutiert. Jetzt ginge es darum, dass ein Vorprojekt erstellt wird, die Zustimmungserklärungen müssen eingeholt werden.
„Es gibt nicht entweder-oder, nur beides“
Stockinger betont: „So ein Projekt ist nicht schwarz-weiß. Es muss große Rückhaltebecken geben, aber es gehören auch kleinere Lösungen dazu. Man kann die Verbauung, die über Jahrzehnte entstanden ist, nicht von heute auf morgen rückgängig machen. Bei neuen Siedlungen wird in unserer Gemeinde immer auch ein kleines Rückhaltebecken miteingeplant. Aber für die großen Hochwassersituationen braucht es auch große Sammelbecken. Wir müssen hier auf die Experten vertrauen, die das alles berechnet haben. Die gleiche Wirkung mit nur kleinen Becken wäre zu teuer“, sagt Stockinger. „Die Politik ist jetzt gefordert, es muss auf jeden Fall etwas geschehen!“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden