Ungebrochene Schaffenskraft
Ried. Beinahe ein Heimspiel war die Eröffnung der Ausstellung zum 90. Geburtstag von Hubert Fischlhammer im Museum Innviertler Volkskundehaus, zu der viele Freunde, Künstlerkollegen und Wegbegleiter gekommen waren. Wie bei manchen Heimspielen gab es auch eine Überraschung.

Meinrad Mayrhofer, der stellvertretende Vorsitzende der Innviertler Künstlergilde, bei der Hubert Fischlhammer seit 1963 Mitglied ist, sprach über die ausgestellten 55 Werke aus den letzten Schaffensjahren und hob neben dem ersten Aquarell Fischlhammers, mit dem sich der junge Künstler 1939 an der Münchner Akademie beworben hatte, auch den neuesten Zyklus hervor, der die ungebrochene Schaffenskraft Fischlhammers zeigt: „Er mutet uns nichts Minderwertiges zu.“
Die Eröffnung der Ausstellung nahm Bürgermeister Albert Ortig vor, der die große Bescheidenheit, Disziplin und enorme Schaffenskraft des Rieder Künstlers hervorhob und ihm für seine großzügigen Schenkungen an das Museum dankte.
Hubert Fischlhammer, der am 11. Dezember seinen 90. Geburtstag feiert und in seiner Jugend einige Spiele bei der SV Ried absolvierte, ist auch heute noch ein großer Anhänger der Rieder Fußballer. Weil sich das irgendwie herumgesprochen hat, bekam er als Geschenk von Trainer Paul Gludowatz und Teammanager Rudi Zauner ein SVR-Trikot mit der Aufschrift „Fischlhammer 90“ und eine Chronik mit den Unterschriften aller SVR-Spieler überreicht, was den Künstler sichtlich überraschte und bewegte.
Die Ausstellung ist noch bis zum 21. November zu sehen.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden