Kunst im Sport
Linz. Mit ihrer Arbeit „Chanda Rubin – A Coincidence Of Fortune“ sind die Rieder Künstler Hermine Reidinger und Michael Sardelic (HuM-Art) beim diesjährigen Generali Ladies Linz vertreten.

Zum 25-jährigen Jubiläum des Tennisturniers wählte eine Jury 24 Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus, die sich mit den Biographien der Siegerinnen der vergangenen 24 Jahre auseinandergesetzt haben.
Chanda Rubin gewann beim Turnier in Linz 1997 ihren ersten von sieben WTA-Titeln im Einzel. Im Doppel gewann sie zehn Weltranglistenturniere, darunter im Jahr 2000 mit ihrer Partnerin Amélie Mauresmo noch einmal in Linz.
Die Ausstellung ist vom 10. bis 18. Oktober im Foyer des Generali Ladies Linz in der TipsArena Linz zu sehen.
Chanda Rubin – A Coincidence Of Fortune
In der einem Mobile ähnelnden Arbeit von Hermine Reidinger und Michael Sardelic bewegen sich zwei Abbildungen von Chanda Rubin in sechs Elemente aufgeteilt von oben hängend im Raum. Beide wurden während der Generali Ladies Linz in für die Tennisspielerin entscheidenden Jahren aufgenommen - eines 1997, als sie in Linz ihr 1. Turnier gewann, das andere auf der Rückseite der Bildträger im Jahr 2006, das Jahr, in dem sie offiziell aus dem Profisport zurücktrat.
Sowohl das Objekt selbst als auch jedes der sechs einzeln aufgehängten Elemente befinden sich wie das Leben des Tennisstars in einer fortwährenden Veränderung. Seine Wirkung, dessen Höhe mit Chanda Rubins Körpergröße überein stimmt, wird vom Zufall und der Luftzirkulation im Raum bestimmt, Diese Luftzirkulation, durch menschliche Bewegung erzeugt, beeinflusst das Objekt, so wie der Tennisspieler von der Reaktion der Zuseher in seinem Spiel beeinflusst wird.
Die sechs Mobile-Elemente symbolisieren Chanda Rubins höchste Einzelplatzierung in der Weltrangliste, den 6. Platz im April 1996, und den letzten gewonnenen Titel 2003 in Eastbourne, 6 Jahre nach ihrem ersten Turniersieg in Linz.
Der Titel des Objekts bezieht sich auf die Biografie dieser Sportlerin, die ihre Karriere verletzungsbedingt beenden musste. In ihrem Wissen um ihr Glück ihrer Erfolge, in denen auch viele Zufälle eine Rolle gespielt haben, widmet sie sich mit ganzem Herzen ihrem karitativen Engagement als Unterstützerin der Rollstuhltennisspieler ihres Landes, als Mitarbeiterin für die US-Herz-Gesellschaft, als Gründerin einer „Chanda Rubin Foundation“ für medizinische Forschungsprojekte und als Betreuerin von jährlich 1500 Kindern im Rahmen einer Tennis-Klinik.








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