Erzählungen vom Ende Wiens
RIED. Die Autorin Karin Peschka präsentiert am 20. Februar im KiK ihr neues Buch „Autolyse Wien – Erzählungen vom Ende“, ein laut Heinz Sichrovsky (ORF III) „lakonisches, glänzend erzähltes Stück Endzeitprosa.“

Inhalt
Wien? Verloren. Wodurch und warum, ist einerlei. Nicht die Katastrophe an sich ist von Interesse, nicht die Ursachen, die dazu führten, dass Wien zur Ruine geworden ist, zur in sich verschobenen, versetzten Stadt. Der Fokus dieser kurzen bis längeren Erzählungen liegt auf dem, was sich zwischen den Trümmern noch regt. Direkt nach jener Nacht, aber auch Tage, Wochen und Monate später. Wie geht es denen, die nicht umgekommen sind, wie überleben sie?
Die Stimmungen und Momentaufnahmen erzählen von Misstrauen, Angst und Fatalität, aber auch von Hoffnung, Erinnerung, von einer Neuausrichtung. Die vieles bedeuten kann, eben auch die Hinwendung zum Sterben. Was macht die Umkehrung aus uns, wenn das Kaputte die Norm wird und das Ganze zur Ausnahme? Wenn die Bilder, die man aus alten Wochenschaufilmen oder aktueller Kriegsberichterstattung kennt, zur eigenen Heimat werden?
Autorin
- Karin Peschka
- Geboren 1967, aufgewachsen in Eferding als Wirtstochter. Sozialakademie Linz, seit 2000 in Wien. Auszeichnungen für ihren Debütroman „Watschenmann“ (2014), Publikumspreis des Ingeborg Bachmann Wettbewerbes 2017 für „Wiener Kindl“
Lesung
- Dienstag, 20. Februar 20 Uhr
- Ried, KiK
- Eintritt: 10 Euro
- Karten: Thalia Buchhandlung, Raiffeisenbank Region Ried, www.kik-ried.com


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden