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RIED. Franz Stelzhamer und Hans Schatzdorfer gehören zu den bedeutendsten Schriftstellern der Region. Sie haben die Sprachlandschaft der damaligen Zeit stark geprägt und damit auch die Mundart in der Dichtung salonfähig gemacht. Bei einem geführten Stadtspaziergang wird ihnen durch zeitgenössische Mundart-Autoren erneut Stimme verliehen.

Am Dienstag, 4. Juni lädt der Stelzhamerbund und die Kulturabteilung Ried zum literarischen Stadtrundgang ein. Foto: Meingassner

Als Besonderheit liest Gertraud Stöckler-Schatzdorfer aus den Werken ihres Vaters, dessen Todestag sich heuer zum 50. Mal jährt. Aus Werken des Innviertler Lyrikers und Dramatikers Richard Billinger, der 1910 seine Matura am Staatsgymnasium in Ried ablegte, liest Werner Schachinger. Die aus Ort stammende Dichterin Elfriede Gscheidlinger (1915-2013) verfasste unter anderem Gedichte über die Not und das Elend der unmittelbaren Nachkriegszeit. An sie erinnert Gertraud Felix durch ihren Vortrag. Karl Pumberger-Kaspar trägt im markigen Klangbild des Innviertels Texte Franz Stelzhamers vor und liest zum Ausklang im Braugasthof Träger gemeinsam mit Gertraud Felix aus eigenen Werken.

Musikalische Umrahmung mit „Dickschädladt zu dritt“

Der Literaturspaziergang wird stimmig von „Dickschädlat zu dritt“ (Markus Edtbauer, Clemens Roßboth und Stefan Kast- ner) begleitet. Zudem gibt es stadtgeschichtliche Informationen, fachkundig präsentiert von Sieglinde Frohmann, Leiterin der Kulturabteilung.

Treffpunkt beim Volkskundehaus

Treffpunkt ist am Dienstag, 4. Juni, um 18 Uhr beim Museum Innviertler Volkskundehaus am Kirchenplatz 13. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, die Teilnahme ist kostenlos.


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