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Ried. Die Stadt Ried plant die Errichtung eines neuen Wirtschaftshofes südlich des Bahnhofgeländes an der Fruhstorferstraße. Für die Vergabe der Planungsleistungen wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

v.l.: Architekt Martin Urmann, Stadträtin Claudia Schoßleitner, Peter Eckkrammer, Bürgermeister Albert Ortig, Herwig Pernsteiner, Vizebürgermeister Michael Steffan, Gerald Muhr und Architekt Johann Schmitzberger

30 Mitarbeiter sind derzeit am alten Standort des Städtischen Bauhofes beschäftigt. „Der bisherige alte Bauhof befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Wir sind wirklich darauf angewiesen, dass es zu einer raschen Umsetzung der Planungen für den neuen Wirtschaftshof kommt“, meint Bürgermeister Albert Ortig.

Siegerprojekt gewählt

Zwölf Architekturbüros wurden zum Wettbewerb eingeladen, Zehn Büros haben ihre Arbeiten eingereicht. Die Jury vergab den ersten Preis an das Architekturbüro Urmann Radler aus Linz.

Wirtschaftshof neu

Der Architekt Martin Urmann hat eine Konstruktion aus Stahlbeton-massiv und -skelettbauweise geplant. In der Mitte des eingeebneten Hofes soll der Hauptkörper situiert sein. Nach Osten hin soll der angesenkte Trakt mit den Garagen und Lagerräumen, versehen mit einem Gründach, zusammen mit der anschließenden, mit Bäumen bepflanzten Grünzone eine entsprechende Abschirmung zur Wohnbebauung schaffen. Durch die Anordnung der Großgaragen, LKW-Werkstätten und Waschbox westseitig abseits der Wohnhäuser wird zudem ein ausreichender Lärmschutz gewährleistet.

Eingereichte Projekte ausgestellt

Grün- oder Baumschnitt soll – wie derzeit auch – in der Kompostieranlage in Hilprechting entsorgt werden.

Das Bauprojekt ist mit etwa 3,1 Millionen Euro veranschlagt. Alle eingereichten Projekte können noch bis Donnerstag, 20. April im Rathaus zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.


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