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RIED. Das Rieder Neujahrsbaby, das am 1. Jänner im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern das Licht der Welt erblickte, heißt Valentina. Insgesamt wurde im Vorjahr 866 Babys im Rieder Krankenhaus geboren – 456 Buben und 410 Mädchen.

Das Rieder Neujahrsbaby Valentina mit ihren Eltern Monika und Tobias sowie Hebamme Gerlinde Feichtlbauer (l.) und Geschäftsführer Johann Minihuber (r.) (Foto: Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried)

Mit 858 Geburten (acht waren Zwillingsgeburten) bedeutet dies eine Geburtensteigerung von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als drei Viertel der Babys kamen in der Abteilung für Geburtshilfe unter der Leitung von Primar Walter Dirschlmayer auf natürliche Weise zur Welt. Die Kaiserschnittrate lag bei 23,1 Prozent. Sie ist seit Jahren konstant niedrig und liegt deutlich unter dem österreichweiten Durchschnitt. Geburtenstärkster Monat war der Oktober.

Geburt: so natürlich wie möglich

„Unser Ziel ist es, die Geburt so natürlich wie möglich ablaufen zu lassen, aber gleichzeitig auch so sicher wie nötig. So fühlen sich werdende Eltern gut aufgehoben und betreut und können in einer geborgenen und sicheren Atmosphäre mit persönlicher Zuwendung in das Familienleben starten“, erläutert Dirschl­mayer. Wenn sich die werdenden Eltern überlegen, in welches Krankenhaus sie zur Entbindung gehen, spielen viele Faktoren eine Rolle. Das Vertrauen zu den Ärztinnen und Ärzten, Hebammen, Pflegepersonen und Therapeutinnen ist ein Schlüsselfaktor.

„Auf die Wünsche der Frau eingehen“

Gerlinde Feichtlbauer sagt zu ihren Aufgaben als Hebamme: „Am allerwichtigsten ist es, auf die Wünsche der Frau einzugehen. Denn jede hat ihre Vorstellung von einer Geburt, aber die Realität kann anders aussehen. Dann bemühen wir uns, die Gebärende so zu begleiten und zu führen, dass es ein positives Geburtserlebnis wird – was uns in den allermeisten Fällen auch gelingt.“

Eingehen auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse

Das persönliche Eingehen auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Eltern und des neugeborenen Kindes sind dem Team der Geburtshilfe ein besonderes Anliegen. Es stehen ausschließlich Zweibettzimmer zur Verfügung. Topmoderne Familienzimmer ermöglichen den jungen Eltern und ihrem Baby, die ersten Tage nach der Geburt in ruhiger, entspannter und familiärer Atmosphäre gemeinsam zu verbringen.

Pflegepersonen unterstützen die frischgebackenen Eltern bei der Säuglingspflege. Speziell ausgebildete Stillberaterinnen haben Tipps, die das Stillen erleichtern. Sie stehen den Müttern bei Bedarf auch nach dem Krankenhausaufenthalt beratend zur Seite.

Vier Kreißzimmer

Im Rieder Spital stehen vier Kreißzimmer zur Verfügung, die in angenehmen Farben gestaltet sind und Raum für verschiedene Geburtspositionen bieten. Auch Wassergeburten sind möglich. Falls Probleme auftreten, gibt die Kinderabteilung mit einer Säuglings-Überwachungsstation und einer fachärztlichen Anwesenheit rund um die Uhr die nötige Sicherheit.

Die Basis-Untersuchungen des Kindes werden gleich im Krankenhaus gemacht: der Hüft- und Nierenultraschall, ein Hörtest und ein Test zum Ausschluss von Stoffwechselerkrankungen.

Storchentag

Zweimal im Jahr lädt das Krankenhaus zum beliebten Storchentag ein. Hier können die werdenden Eltern das erfahrene Team und die vielfältigen Angebote rund um die Geburt kennen lernen.


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