Erste Hilfe: Richtig handeln und Leben retten
BEZIRK RIED. Dank des Booms bei Elektrofahrrädern wächst die Zahl sportlicher Radfahrer konstant. Auch Mountainbiken ist beliebt wie nie. Doch damit steigt auch die Zahl der Unfälle. Ein Grund: Das eigene Fahrkönnen wird in vielen Fällen überschätzt.

Laut aktuellen Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) verletzten sich im Vorjahr 1.100 Mountainbiker so schwer, dass sie ins Spital mussten. Jeder zehnte von ihnen war mit einem E-Mountainbike unterwegs. Verletzungsanalysen zeigen: E-Biker verletzen sich im Durchschnitt schwerer als reguläre Radler. Bereits im ersten Halbjahr 2018 sind nach Angaben des Innenministeriums (BM.I) acht E-Biker auf österreichischen Straßen tödlich verunglückt. Experten warnen: Elektrofahrräder haben ihre Tücken. Sie sind schwerer und die Fahrer brauchen mehr Kraft zum Anhalten. Eine kleine Unaufmerksamkeit kann oft schlimm enden.
„Die Auswirkungen eines Sturzes reichen von Schürfwunden, Verstauchungen, Verrenkungen und Knochenbrüchen, Platzwunden, Bewusstlosigkeit bis hin zu schweren Verletzungen“, weiß Alfred Bernhofer, Bezirkslehrsanitäter des OÖ. Roten Kreuzes im Bezirk Ried. Er rät, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen.
Erste Hilfe Kurse starten
Ab 24. September starten deshalb wieder an jeder Dienststelle die Erste-Hilfe-Kurse. Online-Anmeldung unter www.erstehilfe.at


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