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RIED. Seit zwanzig Jahren gibt es die Kontinenz- und Stomaberatung am Spital der Barmherzigen Schwestern in Ried. Harnverlust, Stuhlverlust, Entleerungsstörungen oder ein Seitenausgang sind die Themen, die in der Ambulanz für Kontinenz- und Stomaberatung in angenehmer Atmosphäre und behutsam besprochen werden.

Kontinenz- und Stomaberaterinnen Ingrid Zauner und Eva-Maria Bleckenwegner sowie Bereichsleiterin Angela Huber (v. l.) zu zwanzig erfolgreichen Jahren Kontinenz- und Stomaambulanz. (Foto: Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried)

Inkontinenz ist kein Leiden, mit dem man sich abfinden muss. Eine Therapie führt in den meisten Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität. Dies bestätigen viele Rückmeldungen von Betroffenen.

Mehr als 10.000 Patienten

Seit der Eröffnung im Jahr 1999 haben beinahe 10.000 Patientinnen und Patienten die Ambulanz aufgesucht. Grund dafür waren Harnverlust, Stuhlverlust, Entleerungsstörungen von Blase und Darm oder eine Stoma-Operation (Anlage eines Seitenausgangs). Die Patienten waren neben Erwachsenen jeden Alters auch Kinder und Jugendliche. Zur Kontinenz- und Stomaberatung kamen 60 Prozent Frauen und 40 Prozent Männer.

Beratung im Team

Die Beratung, Schulung und Therapie der Betroffenen in Ried erfolgt im Team: Pflegekräfte, die in Kontinenz- und Stomaberatung speziell ausgebildet sind, Ärztinnen und Ärzte sowie Physiotherapeutinnen bilden das Team im Beckenbodenzentrum.

Für die interdisziplinäre Betreuung der Patientinnen und Patienten wurde das Beckenbodenzentrum Ried bereits drei Mal von der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) zertifiziert.

Info-Broschüre

Störungen von Blase und Darm entstehen häufig durch Unwissen. Informationen und Tipps findet man in der Broschüre „Kontinenz – ein Leben lang“, die im Krankenhaus aufliegt und von der Homepage www.bhsried.at heruntergeladen werden kann.


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