Neuer Chef der Rieder Chirurgie ist Spezialist für Single-Port-Chirurgie
RIED. Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern hat einen neuen Leiter der Chirurgie. Primar Bernhard Furtmüller folgt dort Günther Zeidler, der die Abteilung zuletzt interimistisch geleitet hatte.

Primar Furtmüller legte sein Medizinstudium trotz einer Erwerbstätigkeit in Rekordzeit ab. Die Turnusausbildung absolvierte der gebürtige Mühlviertler im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, danach machte er einen kurzen Ausflug in das Fachgebiet Urologie, ehe er die Facharztausbildung für Chirurgie am Krankenhaus Kufstein absolvierte.
2015 folgte Furtmüller dem Ruf nach Vöcklabruck, wo er Standortleiter der Chirurgischen Abteilung war. Mit Juli 2020 übernahm er die Leitung der Abteilung für Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried.
Single-Port-Chirurgie
Fachliche Schwerpunkte von Primar Furtmüller sind die Single-Port-Chirurgie und die onkologische Viszeralchirurgie. In diesen Bereichen bietet Furtmüller auch regelmäßig Fortbildungen an.
Die Besonderheit der Single-Port-Chirurgie ist, dass hier mit einem nur 20 Millimeter langen Schnitt im Nabel die Instrumente und eine Kamera in den Bauchraum eingeführt werden. Weder Muskeln noch Fettgewebe müssen durchtrennt werden, der Nabel ist der anatomisch ideale Zugang zum Bauchraum. Die Patienten profitieren von einem rascheren Heilungsverlauf, weniger Schmerzen nach der Operation und haben ein kosmetisch schönes Ergebnis, da die Narbe im Bauchnabel unsichtbar wird.


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