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Punktgewinn gegen Sturm sichert der SVR Platz sechs
RIED IM INNKREIS. Auch wenn es für die SV Josko Ried in dieser Saison nicht oft nach Plan lief, kann sie anderen Mannschaften immer noch das Leben schwer machen. Mit dem 0:0 im letzten Saisonspiel bei Sturm Graz sicherten sich die Rieder den sechsten Platz vor der Wiener Austria und trugen dazu bei, dass Sturm noch auf Rang vier zurückfiel.von WALTER HORN

Das Spiel war trotz toller Kulisse von mehr als 13.000 Zuschauern keines für die Geschichtsbücher. Ried zeigte läuferisch und kämpferisch eine brauchbare Leistung, während Sturm die etwas besseren Chancen hatte. Bei der SVR trat nach dem Spiel Cotrainer Thomas Sageder vor die Presse: „Der Punkt war für uns wichtig, weil wir heuer gegen Sturm noch nichts geholt hatten. Wir wollten den sechsten Platz fixieren und keine Urlaubsfahrt nach Graz machen.“ „Vor der Saison wären wir mit Platz sechs wohl unzufrieden gewesen – vor allem, weil es heuer fünf europäische Startplätze gab. Da wären wir gerne dabei gewesen. Aber wenn man sieht, wo wir schon standen, dass unser Spiel gegen Wiener Neustadt im Herbst die Partie des Letzten gegen den Vorletzten war, dann dürfen wir zufrieden sein.“ Für die Mannschaft stehen jetzt zwei Wochen Urlaub an. Sageder: „Den brauchen wir alle. Es gibt auch kein Heimprogramm, die Spieler sollen zwei Wochen lang den Kopf frei bekommen. Im Büro wird es in dieser Zeit eh turbulent zugehen.“ Chef für eine WocheThomas Sageder ist erst 31 Jahre alt, aber schon seit elf Jahren Trainer. Dass er für eine Woche zusammen mit Ewald Brenner plötzlich Cheftrainer war, machte ihn nicht nervös, ganz im Gegenteil: „Das war mal eine lässige Erfahrung. Ich habe die Woche genossen.“ Die Mannschaft habe sich in dieser Situation professionell verhalten: „Das hat super gepasst“. NeuzugangAm Wochenende gab die SVR einen Neuzugang bekannt: Der 25-jährige Wiener Thomas Bergmann wechselt von Wacker Innsbruck nach Ried und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Er soll auf der rechten Seite in der Defensive und im Mittelfeld eingesetzt werden. „Wir haben den Vertrag mit Thomas Bergmann schon vor Pfingsten unterschrieben. Da Innsbruck noch im Abstiegskampf verwickelt war, haben wir den Wechsel aus Respekt noch nicht veröffentlicht. Wir hatten ihn schon lange auf unserem Radar. Im Frühjahr haben wir ihn fünf, sechs Mal beobachtet. Dabei hat er uns von seinen fußballerischen Qualitäten überzeugt. Auch menschlich hat er diese Qualitäten, deshalb passt er perfekt zu uns“, sagt SVR-Manager Stefan Reiter.“Ich freue mich sehr, dass ich zu so einem tollen Klub wechseln kann. Ich habe mit Stefan Reiter sehr positive Gespräche geführt. Auch selbst habe ich mich über den Klub sehr gut informiert. Jetzt möchte ich mich so schnell es geht integrieren und allen zeigen, was ich drauf habe. Ich hoffe auf viele Einsätze und dass ich mit der Mannschaft so weit wie möglich komme“, erklärt Thomas Bergmann.Bergmann spielte seit 2011 bei Wacker Innsbruck, zuerst von Rapid ausgeliehen, dann fix. Von 2008 bis 2011 war er bei Rapid. In seienr Kindheit und Jugend pendelte er zwischen dem FC Stadlau und der Wiener Austria. Kommentar: http://www.tips.at/news/ried/sport/316757-tiefschlaege


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